Erinnerungen aus zwanzigjährigem Händler- und Farmerleben in Deutsch-Südwestafrika
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Beschreibung
Ludwig Conradt kam 1885 als Bohrmeister im Auftrag von F.A.E. Lüderitz nach Südwestafrika. Später lebte er viele Jahre als Wanderhändler und Farmer in der Kolonie. Während des Hererokrieges 1904 schrieb er seine Erinnerungen über diese Zeit nieder und verfasste einen Gedichtband. 1905/06 wurden die Erinnerungen in der „Deutsch-Südwestafrikanischen Zeitung“ als fortlaufende Artikelserie abgedruckt. Conradt galt als humorvolles Original und war bekannt für seinen Spott über die Regierung und ihre Beamten sowie das Kolonialleben überhaupt. So sind seine Schilderungen ein lebendiges Zeitzeugnis, frei von jeglicher Kolonialromantik und falschem Abenteurertum. Thomas Keil hat dieses Dokument über die frühen Jahre von Deutsch-Südwestafrika neu ediert und für den heutigen Leser kommentiert. Thomas Keil (geb. 1970) studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Stuttgart. Sein Studium schloss er mit der Magisterarbeit „Indienbild und Indienerlebnis in der deutschen Literatur“ (1999) ab. Es folgte die Promotion mit einer Arbeit über „Die postkoloniale deutsche Literatur in Namibia“ (2003).
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Über den Autor
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