Der unbetrauerbare Tod. (Passagen Philosophie)
Kurzinformation
inkl. MwSt. Versandinformationen
Lieferzeit 1-3 Werktage
Lieferzeit 1-3 Werktage

Beschreibung
Der "unbetrauerbare Tod": Der Verstorbene wird dem trauernden Körper einverleibt als unverdauter oder unbegrabener Leichnam, der wiederum das psychische Funktionieren des Überlebenden stört oder steuert. In Rickels kühner Herleitung finden die psychischen Störungen, die die fortdauernde Anwesenheit des Toten hervorruft, ihren Ausdruck als Schreiben auf den Krypten, welche gleichzeitig die Phantome übertragen. Damit entwickelt Rickels eine psychoanalytische Theorie des Spuks, die zugleich eine theoretische Abhandlung über Aufkommen und Wirkung der technischen Medien – von Druckerpresse und Photographie bis zu Telefon und Fernsehen – darstellt.Rickels belegt seine Hypothese mit eindringlichen Interpretationen von Werken Kellers, Freuds, Shelleys, Stokers, Artauds und Kafkas. Obgleich er im Rahmen der Psychoanalyse bleibt, zeigt er doch, dass die mit der Beseitigung der Toten verbundenen Probleme sich nicht immer durch die Übersetzung in ödipale Ängste lösen lassen. In seinen Untersuchungen weist Rickels der Biographie erneuert ihren legitimen Platz in der Literaturwissenschaft, aus der Formalismus und Strukturalismus sie lange verbannt hatten.
Produktdetails
So garantieren wir Dir zu jeder Zeit Premiumqualität.
Über den Autor
- Gebunden
- 573 Seiten
- Erschienen 2005
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 142 Seiten
- Erschienen 2017
- ViaNova Verlag
- Klappenbroschur
- 382 Seiten
- Erschienen 2019
- Goldmann Verlag
- hardcover
- 358 Seiten
- Erschienen 1900
- Mohr Siebeck
- Kartoniert
- 269 Seiten
- Erschienen 2010
- btb Verlag
- Kartoniert
- 188 Seiten
- Erschienen 2016
- Vandenhoeck & Ruprecht



