Der demokratische Schoß ist fruchtbar...: Das Elend mit der Kritik am (Neo-)Faschismus
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Beschreibung
Verfassungsschutz, Bundeszentrale für politische Bildung, viele der Volksparteien, aber auch Gewerkschaften und einige Antifa-Bündnisse stellen bei ihrem Kampf gegen Neonazis deren Kleidung vor, decodieren Zahlencodes und benennen rechtsextreme Musiklabels. Es wird enttarnt, was sie offen zeigen, wenn sie sich präsentieren. Diese Art der 'Auseinandersetzung' lebt von der Vorstellung, Jugendliche würden sich abwenden, wenn sie nur erkennen könnten, wie Neonazis sich kleiden und welche Mucke sie hören. Weit gefehlt, denn diese sind vor allem enttäuschte Nationalisten, die die Verschwendung nationaler Ressourcen durch undeutsche Unternehmenspolitik anprangern, am globalen Kapitalismus gerade nicht den weltweiten Siegeszug eines Ausbeutungssystems kritisieren, sondern beklagen, dass sich gute deutsche Unternehmen in internationale Konzerne verwandeln. Damit kommen gute Demokraten in Schwierigkeiten, entdecken sie doch bei der unerwünschten Konkurrenz Einvernehmen mit dem eigenen höchsten politischen Ziel: Dem Erfolg der Nation, um Deutschland ökonomisch und politisch voran zu bringen. Und so verkommen Verbotsdebatten, Enttarnungen und Steckbriefe sowie die Warnung, dass der Schoss noch fruchtbar sei, zu einer Ehrenrettung von Nationalbewusstsein – zum Segen des demokratisch regierten Kapitalismus. Daran sollte man sich wirklich nicht beteiligen.
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Über den Autor
- perfect
- 432 Seiten
- Erschienen 2024
- Blätter
- Kartoniert
- 184 Seiten
- Erschienen 2019
- Passagen
- paperback
- 456 Seiten
- Erschienen 2025
- Solibro Verlag
- Hardcover
- 240 Seiten
- Siedler Verlag
- Kartoniert
- 132 Seiten
- Erschienen 2018
- VSA
- paperback
- 143 Seiten
- Erschienen 2010
- Turia + Kant
- hardcover
- 208 Seiten
- Erschienen 2026
- Brandstätter Verlag
- hardcover
- 560 Seiten
- Erschienen 1989
- Droste Verlag GmbH




