Die Judenbuche: Ein Sittengemälde aus dem gebirgichten Westfalen (Hamburger Lesehefte)
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Beschreibung
"Die Judenbuche" ist eine Novelle von Annette von Droste-Hülshoff, die im Jahr 1842 veröffentlicht wurde. Die Geschichte spielt in einem abgelegenen Dorf im westfälischen Bergland und beleuchtet soziale und moralische Themen der damaligen Zeit. Im Zentrum der Handlung steht Friedrich Mergel, ein junger Mann, der in ärmlichen Verhältnissen aufwächst. Er gerät zunehmend unter den Einfluss seines kriminellen Onkels Simon Semmler. Das Dorfleben ist geprägt von Armut, Aberglaube und sozialer Kontrolle. Ein mysteriöser Mord an dem jüdischen Händler Aaron markiert einen Wendepunkt in der Geschichte. Der Mord bleibt zunächst unaufgeklärt, doch es gibt Hinweise darauf, dass Friedrich darin verwickelt sein könnte. Der Titel "Die Judenbuche" bezieht sich auf einen Baum im Wald, an dem eine Inschrift angebracht wird, die das Unrecht an Aaron beklagt. Diese Inschrift spielt eine zentrale Rolle als Symbol für Schuld und Sühne. Jahre später kehrt ein geheimnisvoller Fremder ins Dorf zurück, dessen Identität schließlich enthüllt wird und die Dorfgemeinschaft mit den Konsequenzen ihrer eigenen Urteile konfrontiert. Die Novelle thematisiert Schuld und Vergeltung sowie die sozialen Dynamiken innerhalb einer kleinen Gemeinschaft und gilt als ein bedeutendes Werk des Biedermeierzeitraums in der deutschen Literatur.
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 408 Seiten
- Erschienen 1996
- Vandenhoeck & Ruprecht
- Gebunden
- 416 Seiten
- Erschienen 2001
- Gütersloher Verlagshaus
- Gebunden
- 804 Seiten
- Erschienen 2019
- Wallstein Verlag
- Kartoniert
- 186 Seiten
- Erschienen 2022
- Neofelis
- Kartoniert
- 208 Seiten
- Erschienen 2008
- Diogenes
- paperback
- 388 Seiten
- Erschienen 1987
- Nicolai
- perfect -
- Erschienen 1997
- Fisical_Book



