Die Judenbuche: Ein Sittengemälde aus dem gebirgichten Westfalen
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Beschreibung
"Die Judenbuche: Ein Sittengemälde aus dem gebirgichten Westfalen" von Annette von Droste-Hülshoff ist eine Novelle, die im 18. Jahrhundert in einem abgelegenen Dorf im westfälischen Wald spielt. Die Geschichte dreht sich um Friedrich Mergel, einen jungen Mann aus armen Verhältnissen, der in einer Gemeinschaft lebt, die von strengen sozialen Normen und Vorurteilen geprägt ist. Friedrichs Leben wird durch den Mord an einem jüdischen Holzfäller namens Aaron verändert, der in der Nähe eines markanten Baumes, der als "Judenbuche" bekannt ist, tot aufgefunden wird. Der Verdacht fällt auf Friedrich, doch es gibt keine stichhaltigen Beweise gegen ihn. Nach dem Mord verschwindet Friedrich spurlos und bleibt viele Jahre unauffindbar. Die Novelle untersucht Themen wie Schuld und Unschuld, soziale Ausgrenzung und das Spannungsverhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft. Sie endet mit Friedrichs mysteriöser Rückkehr ins Dorf unter falscher Identität und seinem Tod unter dem Judenbaum, was Raum für Interpretationen über seine Schuld oder Unschuld lässt. Droste-Hülshoff verwebt in ihrem Werk gesellschaftskritische Beobachtungen mit einer spannenden Kriminalgeschichte und bietet zugleich ein eindringliches Porträt des ländlichen Lebens im historischen Westfalen.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 80 Seiten
- Erschienen 2013
- Cornelsen Verlag
- hardcover
- 408 Seiten
- Erschienen 1996
- Vandenhoeck & Ruprecht
- Gebunden
- 804 Seiten
- Erschienen 2019
- Wallstein Verlag
- Gebunden
- 144 Seiten
- Erschienen 2016
- NordSüd Verlag
- hardcover
- 240 Seiten
- Erschienen 1973
- Schibli-Doppler



