Die Bilder sind unter uns: Das Geschäft mit der NS-Raubkunst und der Fall Gurlitt
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Beschreibung
"Die Bilder sind unter uns: Das Geschäft mit der NS-Raubkunst und der Fall Gurlitt" von Stefan Koldehoff beschäftigt sich mit einem der kontroversesten Themen der Kunstwelt: dem Handel mit Kunstwerken, die während des Nationalsozialismus geraubt wurden. Das Buch beleuchtet die komplexen historischen und rechtlichen Hintergründe dieser Raubkunst und untersucht, wie diese Werke bis heute in Museen, Galerien und privaten Sammlungen präsent sind. Ein zentraler Fokus liegt auf dem spektakulären Fall Gurlitt, bei dem 2012 eine große Sammlung von Kunstwerken entdeckt wurde, die Cornelius Gurlitt von seinem Vater Hildebrand geerbt hatte. Hildebrand Gurlitt war einer der wenigen Kunsthändler, denen das NS-Regime vertraute. Koldehoff analysiert die Entdeckung dieser Sammlung, ihre historische Bedeutung sowie die moralischen und rechtlichen Herausforderungen bei der Restitution solcher Werke an ihre rechtmäßigen Besitzer oder deren Erben. Das Buch bietet einen tiefgehenden Einblick in den internationalen Kunstmarkt und diskutiert die Verantwortung von Museen und Sammlern im Umgang mit Raubkunst. Koldehoff thematisiert auch die ethischen Implikationen für heutige Gesellschaften im Umgang mit diesem schwierigen Erbe.
Produktdetails
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Über den Autor
Stefan Koldehoff, geboren 1967, ist Kulturredakteur beim Deutschlandfunk in Köln und schreibt unter anderem für Die Zeit und art - Das Kunstmagazin. 2008 wurde er für seine investigativen Recherchen mit dem puk-Journalistenpreis ausgezeichnet. 2012 veröffentlichte er gemeinsam mit Tobias Timm Falsche Bilder, echtes Geld zum Fall Beltracchi. Das Buch wurde mit dem Prix Annette Giacometti und dem Otto-Brenner-Preis ausgezeichnet. Zudem erschien bei Galiani Die Bilder sind unter uns. Das Geschäft mit der NS-Raubkunst und der Fall Gurlitt (2014) und Ich und Van Gogh. Bilder, Sammler und ihre abenteuerlichen Geschichten (2015). 2020 folgte mit Kunst und Verbrechen ein weiteres gemeinsames Buch mit Tobias Timm.
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