Das japanische Vorbild. Raumkonzeptionen bei Josef Frank und Bruno Taut: Ein Beitrag zur Ideengeschichte der Modernen Architektur (Grundlagen/Basics)
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Beschreibung
Der Wiener Architekt Josef Frank und der Berliner Architekt Bruno Taut standen den vom Bauhaus geforderten Grundsätzen reserviert gegenüber. Der Blick nach Asien, insbesondere nach Japan, bestärkte sie in ihrem Anliegen, Tradition und Innovation zu verbinden. Denn die japanische Architektur schien seit Jahrhunderten all jene Merkmale aufzuweisen, die man in Europa im Zuge einer Erneuerung des Bauens anstrebte. Josef Frank entwickelte einen von Adolf Loos übernommenen Raumplan weiter zu einer asymmetrisch angelegten Grundrissstruktur. In seiner Konzeption eines Hauses als Weg und Platz spielt die japanische Teehausarchitektur eine besondere Rolle. Im Rahmen des Berliner Siedlungsbaus der 1920er Jahre entwickelte Bruno Taut das Motiv eines Aussenwohnraums als Bezug der Wohnung zu ihrer Umgebung. Darin spiegeln sich japanische Anleihen, denn ein Haus wird in Japan stets als Teil des umgebenden Gartenraums aufgefasst. Die Asymmetrie japanischer Raumkonzeptionen und der Bezug auf die unmittelbare Umgebung wurden zu Leitmotiven für Taut und Frank. Viele ihrer Entwürfe sind ohne die Beschäftigung mit japanischer Architektur nicht denkbar.
Produktdetails
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Über den Autor
- Hardcover -
- Erschienen 2002
- Prestel
- Klappenbroschur
- 72 Seiten
- Erschienen 2018
- Birkhäuser
- Klappenbroschur
- 368 Seiten
- Erschienen 2018
- Birkhäuser
- turtleback
- 160 Seiten
- Krämer, Karl Stgt
- hardcover -
- Erschienen 1995
- Thomas Verlag, Leipzig
- hardcover -
- Erschienen 1994
- Prestel
- Gebunden
- 100 Seiten
- Erschienen 2018
- Lars Müller Publishers



