Stalins Nomaden
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Beschreibung
Sowjetisierung durch Hunger Es war eine Katastrophe ohne Beispiel. Ein Drittel der Bevölkerung kam ums Leben, als in Kasachstan Anfang der 1930er Jahre der Hunger herrschte. Die Steppe versank in einem Chaos aus Gewalt, Massenflucht und Tod. Ausgelöst wurde diese Hungersnot durch die Bolschewiki, die gezielt die Ökonomie der Steppe zerstörten, um die politisch nicht kontrollierbaren Nomaden in sesshafte und gehorsame Untertanen zu verwandeln. Sowjetisierung durch Hunger - so nennt Robert Kindler das Projekt der Bolschewiki in Kasachstan, Menschen durch die Inszenierung von Krisen in gehorsame Untertanen zu verwandeln. Je größer die Krise, je schlimmer Chaos und Elend waren, desto größer wurde die Macht der Herrschenden. Kasachstan war der eigentliche Ort des Stalinismus, und Kindlers innovative Analyse führt zum Kern stalinistischer Herrschaft. von Kindler, Robert
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Über den Autor
Robert Kindler, Dr. phil., Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte an der Humboldt- Universität zu Berlin.
- Gebunden
- 480 Seiten
- Erschienen 2020
- Neues Leben
- Hardcover
- 187 Seiten
- Erschienen 2009
- Rowohlt Berlin
- unknown_binding
- 231 Seiten
- -
- hardcover
- 144 Seiten
- Erschienen 2018
- Rowman & Littlefield
- paperback
- 408 Seiten
- Erschienen 2010
- Trescher Verlag
- Gebunden
- 1280 Seiten
- Erschienen 2021
- Claassen
- perfect -
- Erschienen 2001
- Heyne,
- hardcover
- 624 Seiten
- Erschienen 2004
- Karl Blessing Verlag




