Karst, Christian

Puteus altissimus

Brunnen und Schächte im römischen Britannien, Gallien und Germanien als religiös markierte Orte
Puteus altissimus

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Einband: Gebunden
Seitenzahl: 238
Erschienen: 2016-04-12
Sprache: Deutsch
EAN: 9783867572651
ISBN: 3867572658
Reihe: Pharos Studien zur griechisch-römischen Antike 37
Verlag: VML Verlag Marie Leidorf
Gewicht: 638 g
Die Auswertung der literarischen, epigraphischen und archäologischen Quellen ergab, daß Brunnen... mehr
Produktinformationen "Puteus altissimus"
Die Auswertung der literarischen, epigraphischen und archäologischen Quellen ergab, daß Brunnen und Schächte außerhalb von Heiligtümern in der Römischen Kaiserzeit nur bedingt religiöse Handlungen spiegeln, ganz im Gegensatz zu natürlichen Quellen. Schon rein sprachlich ist puteus von fons abgesetzt, von denen letzterer als mögliches Resultat übernatürlicher Mächte mehr religiöses Potential hatte. Adressaten sind nicht nur Unterwelts- und Wassergötter, sondern ein breites Spektrum römischer, orientalischer und namenloser Gottheiten. Ausschlaggebend war die Eigenschaft als unterirdischer Verwahrort, nicht das Element Wasser, wobei sich fünf wiederkehrende Niederlegungsmuster ergaben. Insgesamt haben Brunnenfunde, die stets der letzten Nutzungsphase des Schachtes zugehören, mehr mit Funden aus Heiligtümern und Gräbern gemein als mit Flußfunden und Quellfunden. Brunnendeponate sind ein typisches Krisensymptom [z. B. Aufgabe von Siedlung/Kastell] mit einem Schwerpunkt im 3. Jh. n.Chr. Akteure waren den Gottheiten zufolge vor allem lokale Anwohner, besonders oft Frauen und Soldaten. Brunnenfunde sind Ausdruck provinzialrömischer Religion, nicht keltischer. The analysis of the literary, epigraphic, and archaeological sources revealed that man-made wells and shafts outside sanctuaries reflected religious behaviour only to a limited degree, quite in contrast to natural springs. From a linguistic point of view there was a differentiation between puteus and fons, the latter having more religious potential due to its possible origin from supernatural powers. The recipients were not only chthonic and aquatic gods, but a wide variety of Roman, Oriental, and nameless deities. What was decisive was the character as a safe underground hiding place, not the element of water. Five recurrent deposition patterns were recognised. All in all, the well deposits always belonged to the ultimate use phase of a shaft and shared more features with finds in sanctuaries and graves than with finds in rivers and springs. Finds deposited in wells were a characteristic symptom of periods of crisis [e. g. abandonment of settlement/fortress] with a focus in the 3rd century A.D. Their protagonists were - according to the deities involved - mainly local inhabitants, amongst them particularly women and soldiers. Well finds represent the sphere of provincial-Roman, not of Celtic religion. von Karst, Christian
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