Die nicht mehr neuen Menschen. Russische Filme und Romane der Jahrtausendwende (Wiener Slawistischer Almanach - Sonderbaende: Literaturwissenschaftliche Reihe, Band 79)
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Beschreibung
In russischen Filmen und Romanen der Jahrtausendwende zeichnet sich eine Rückkehr persönlicher Erfahrungsdimensionen jenseits des sowjetischen heroischen "neuen Menschen" und dessen postmoderner Dekonstruktionen ab. Die Beiträge dieses Bandes zeigen, wie sich Protagonisten der "Nuller Jahre" zwischen Selbstsuche und Selbsterfindung, auf Reisen oder Wanderungen durch die Alltagsrealitäten der postsowjetischen Welt bewegen. Angesichts der Erfahrung lebensgeschichtlicher Unbestimmtheit und der Möglichkeiten und Beschränkungen des globalisierten Kapitalismus werden neue Identitäten und Rollen ausprobiert, ohne zur Großerzählung eines Lebensplans zu gerinnen. In situativen Handlungsgegenwarten, im Episodischen und Fragmentarischen schließen sich Kontingenzerfahrung und Kontinuitätssuche nicht aus. Auch in Diskursen des Authentischen, Erzählungen von Heimat, Entfremdung und Migration wird das "Es könnte auch anders sein" immer mit erzählt.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 80 Seiten
- Erschienen 1994
- Cornelsen: VWV
- Kartoniert
- 240 Seiten
- Erschienen 2020
- Schüren Verlag GmbH
- Gebunden
- 848 Seiten
- Erschienen 2022
- TASCHEN
- Gebunden
- 432 Seiten
- Erschienen 2003
- Eichborn
- Kartoniert
- 144 Seiten
- Erschienen 2006
- dtv Verlagsgesellschaft mbH...
- Kartoniert
- 608 Seiten
- Erschienen 2022
- DuMont Buchverlag GmbH & Co...



