Die Aktuelle Kamera: Nachrichten aus einem versunkenen Land
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Beschreibung
Von 1952 bis 1989 wurden die täglichen Nachrichten der Aktuellen Kamera im DDR-Fernsehen von der SED zentral kontrolliert und im Laufe der Zeit zum wichtigsten Propagandainstrument. Reporter und Redakteure der Aktuellen Kamera waren eingezwängt in ein System aus Parteiherrschaft und Patronage. Täglich musste der Sendungsablauf in der Agitationsabteilung des ZK der SED eingereicht werden. Neben der Darstellung dieser Herrschafts- und Lenkungsbeziehungen geht es dem Autor um die Frage, inwieweit die Medien der DDR das Herrschaftssystem unwillentlich mit zerstört haben, indem sie die Erstarrung des Regimes täglich auf den Fernsehschirm projizierten. Umso interessanter ist das veränderte Verhalten der Medien in der Umbruchphase 1989. Noch vor dem Fall der Mauer entschuldigten sich die Programm-Macher der Aktuellen Kamera bei den Zuschauern für die irreführende Berichterstattung der zurückliegenden Jahrzehnte.
Produktdetails
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Über den Autor
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