Tao-Te-King. Das Buch vom Sinn und Leben
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Beschreibung
"Tao-Te-King. Das Buch vom Sinn und Leben" von Richard Wilhelm ist eine Übersetzung und Interpretation des klassischen chinesischen Textes "Tao Te Ching", der dem legendären Philosophen Laozi zugeschrieben wird. Dieses Werk ist eines der fundamentalsten Texte des Daoismus und bietet Weisheiten über das Leben, die Natur und die Kunst des Regierens. Der "Tao Te Ching" besteht aus 81 kurzen Kapiteln, die sich mit dem Konzept des "Tao" (der Weg oder das Prinzip) und der "Te" (die Tugend oder Kraft) befassen. Der Text betont die Wichtigkeit von Harmonie, Einfachheit und Bescheidenheit im Einklang mit der natürlichen Ordnung. Er ermutigt dazu, mit dem Fluss des Lebens zu gehen, anstatt gegen ihn zu kämpfen, und lehrt, dass wahre Stärke oft in Sanftmut liegt. Richard Wilhelms Übersetzung ist bekannt für ihre Bemühungen, die poetische Sprache und tiefgründigen Ideen des Originals verständlich zu machen. Er ergänzt den Text mit Kommentaren, die den kulturellen und philosophischen Kontext erläutern, um westlichen Lesern ein besseres Verständnis dieser alten Weisheiten zu ermöglichen.
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Über den Autor
Laotse, der berühmteste Philosoph des Taoismus, mag wohl ein halbes Jahrhundert älter gewesen sein als Kung (Kunfuzius), sodass seine Geburt auf das Ende des 7. Jahrhunderts v. Chr. fällt. Er stammte aus dem Dorf Hu-hsien in Ch¿u, der heutigen Provinz Honan und war Archivar am kaiserlichen Hof. Als er von dort fortging soll Laotse der Legende nach auf einem schwarzen Ochsen reitend an den Grenzpass Han Gu gekommen sein. Der Grenzbeamte Yin Hi bat ihn darum, ihm etwas Schriftliches zu hinterlassen. Daraufhin soll er den Tao Te-King, der aus mehr als 5000 chinesischen Zeichen besteht neidergeschrieben und ihm übergeben haben. Dann sei er nach Westen gegangen - hier verlieren sich seine SpurenRichard Wilhelm lebte von 1873 bis 1930. Er war Missionar in China, wirkte lange Jahre in Tsingtau als Pfarrer und Pädagoge und hatte zuletzt eine Professur an der Universität Peking inne. 1924 gründete er in Frankfurt das berühmt gewordene "China-Institut" - er tat das als Botschafter des geistigen China, das er in exemplarischen Übersetzungen u. a. Laotses, Konfuzius¿ und des I Ging erstmals bekannt gemacht hat.
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