Eine Bumerangfamilie
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Beschreibung
Die Nullerjahre in einer heruntergekommenen Wohnsiedlung in einem Vorort von Seoul: Ich-Erzähler Inmo ist ein erfolgloser Filmregisseur; von seiner Frau verlassen, alkoholabhängig und verschuldet, kriecht er bei seiner Mutter unter. Dort haust bereits sein Bruder Hanmo, ein verfetteter Ex-Gangster auf Freigang, der den Spitznamen Hammer trägt. Dazu gesellt sich die Schwester der beiden, Miyon, die ihre beiden Ehen und ihr florierendes Café durch ihr notorisches Fremdgehen ruiniert hat. Die Mutter der drei, eine wortkarge Witwe Mitte siebzig, die mit dem Tür-zu-Tür-Verkauf von Kosmetik Geld verdient, hat ihre eigene Methode zur Streitschlichtung: Sie setzt ihren Kindern Unmengen von Essen vor. Sowohl die Mitglieder der dysfunktionalen Bumerangfamilie als auch die Nebenfiguren des Romans bekommen gehörig ihr Fett weg, wobei es wie schon in Der Wal wieder einmal die Frauen sind, die sich am Ende als die Lebenstüchtigeren erweisen. »Cheon Myeong-kwan porträtiert entmenschlichte Charaktere, deren Verhalten fiktionalen Werken nachempfunden ist. Reservoir Dogs von Tarantino, Jules et Jim von Truffaut, Der Mann der Frisöse von Patrice Leconte, und insbesondere Hemingway, dessen Werke der Ich-Erzähler im Altpapier findet.« Sophie Joubert, in der Tageszeitung L'Humanité von Myeong-Kwan, Cheon
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 293 Seiten
- Erschienen 2020
- Freies Geistesleben
- Kartoniert
- 446 Seiten
- Erschienen 2019
- Rütten & Loening
- Kartoniert
- 249 Seiten
- Erschienen 2020
- mvg Verlag
- hardcover
- 400 Seiten
- Erschienen 2012
- Berlin Verlag
- Gebunden
- 267 Seiten
- Erschienen 2022
- Carlsen
- hardcover
- 288 Seiten
- Erschienen 2025
- Steidl Verlag
- Gebunden
- 208 Seiten
- Erschienen 2017
- Hier und Jetzt
- Kartoniert
- 195 Seiten
- Erschienen 2008
- Carl-Auer Verlag GmbH



