'Gegen den Geist des Sozialismus'
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Beschreibung
Antisemitismus in der politischen Linken wurde nicht erst nach 1945 zum Thema. Die Kritik daran ist so alt wie die Sache selbst. In der Weimarer Republik waren es ehemalige Gründungsmitglieder der KPD wie Franz Pfemfert oder Anarchosyndikalisten wie Rudolf Rocker, die die antisemitische Agitation während des Schlageter-Kurses kritisierten. Mitte der 1920er Jahre warnte Clara Zetkin auf dem Parteitag der KPD vor judenfeindlichen Stimmungen an der Basis. 1929 erschien im Zentralorgan der um Heinrich Brandler und August Thalheimer gebildeten KPD-Opposition eine der ersten radikalen Kritiken des Antizionismus der KPD. Mit ihrer Kritik knüpften die anarchistischen und kommunistischen Linken an Interventionen von Rosa Luxemburg oder Leo Trotzki an und reflektierten zugleich die Entwicklung in Russland nach der bolschewistischen Revolution. Marx' Anspruch, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch »ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen« ist, schloss für sie den Kampf gegen Antisemitismus auch in den eigenen Reihen mit ein. von Kistenmacher, Olaf
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Über den Autor
- Kartoniert
- 363 Seiten
- Erschienen 2021
- VSA
- paperback
- 336 Seiten
- Erschienen 2020
- Arcade
- Kartoniert
- 172 Seiten
- Erschienen 2020
- Lichtschlag Medien und Werbung
- paperback
- 150 Seiten
- Erschienen 2019
- Democracy at Work
- hardcover
- 236 Seiten
- Erschienen 2026
- C.H.Beck
- Hardcover
- 166 Seiten
- Erschienen 2016
- VSA




