Gestapochef Heinrich Müller: Technokrat des Terrors
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Beschreibung
Heinrich Müller, Chef der Gestapo, gehörte zu den mächtigsten Schreibtischtätern und war an der Vorbereitung und Organisation der meisten Verbrechen des NS-Regimes führend beteiligt. In der Politischen Polizei der Weimarer Republik erwarb er eine hohe Qualifikation, die er seit 1933 bedenkenlos in den Dienst der Nazis stellte. 1939 übernahm er die Leitung des Amtes IV im Reichssicherheitshauptamt (RSHA). Müller traf Entscheidungen über "Sonderbehandlungen", stellte zahlreiche Sonderkommandos zusammen, zeichnete für zahlreiche Schutzhaft- und Hinrichtungsdbefehle verantwortlich und war als Teilnehmer an der Wannsee-Konferenz an der Verfolgung und Ausrottung der Juden beteiligt. Der erbarmungslose Kampf gegen politische Gegner gehörte zu seinen "Meriten". So leitete er u. a. die Sonderkommission "20. Juli 1944". Der Autor dokumentiert in überzeugender Weise die Karriere diese "Technokraten des Terrors", der bis zum SS-Gruppenführer aufstieg. Er bietet zusätzlich fundierte Angaben zur Struktur und Entwicklung der Polizei nach 1933 und des RSHA. Müller konnte nie gefaßt und vor ein Gericht gestellt werden. Der Autor nimmt unter Auswertung der Müller-CIA-ASkte eine Rekonstruktion über den Verbleib des nach 1945 verschollenen Gestapo-Chefs vor.
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Über den Autor
- perfect -
- Erschienen 1987
- Siedler
- hardcover
- 432 Seiten
- Erschienen 2008
- Bublies, S
- Gebunden
- 1332 Seiten
- Erschienen 2012
- De Gruyter Oldenbourg
- hardcover
- 1040 Seiten
- Erschienen 2008
- Siedler
- Klappenbroschur
- 334 Seiten
- Erschienen 2019
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 287 Seiten
- Erschienen 2015
- Donat
- hardcover
- 220 Seiten
- Erschienen 2003
- Langen-Müller
- paperback
- 250 Seiten
- Erschienen 2011
- Verlag Federfrei



