Völkerschlachtdenkmal
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Beschreibung
Völkerschlachtdenkmal trug Erich Loest den Ruf ein, der Chronist Leipzigs und Sachsens zu sein. Um diesen Roman und die Biografie Durch die Erde ein Riß veröffentlichen zu können, musste er 1981 seine Heimat verlassen. In den dreizehn Kapiteln von Völkerschlachtdenkmal holt Loest weit aus: Der Erzähler, ein ehemaliger Sprengmeister, wird 1913 in Leipzig geboren, in diesem Jahr wurde das Denkmal eingeweiht. Er hört auf einen langen Namen: Carl Friedrich Fürchtegott Vojciech Felix Alfred Linden. Es sind die Namen seiner Vorfahren und deren Freunde, aus deren Sicht er Leipzigs Geschichte von Napoleon über Ulbricht bis Honecker erzählt. Dabei darf an Hadschi Halef Omar erinnert werden über seinen sächsischen Landsmann Karl May hat Loest in seinem Roman Swallow, mein wackerer Mustang nachgedacht. Der Kampf zwischen Sachsen und Preußen wird zum Thema, bei dem immer die Sachsen unterliegen, und es sind die Menschen ohne politische und wirtschaftliche Macht, die die Zeche bezahlen. Linden sagt: Ich hab´s immer merkwürdig gefunden, daß wir Sachsen die Geschichte allemal von der preußischen Seite aus sehen. Österreicher, Russen und Preußen schlugen Napoleon bei Leipzig und was machten die Sachsen? Wir erfahren, wie es dem Bauernsohn Carl Friedrich, der 1813 Soldat wird, nach dem schlimmen Ende in Russland ergeht, oder wie der Rittergutspächter von Lindenau aus den auf dem Schlachtfeld gefundenen Schädeln eine Pyramide errichten will. Vater Felix bricht den Stein fürs Denkmal, er ist dabei, als die Synagoge lodert und erlebt den Feuersturm 1944. Aus der weltweiten Perspektive der Völkerschlacht führt uns Loest mit Satire und Witz in die neuere und neueste Geschichte. Je mehr er sich dabei unserer und der eigenen Gegenwart nähert, desto stärker sind der Autor und sein Erzähler betroffen. Das Geschehen um die Sprengung der Universitätskirche 1968 läßt den Atem stocken.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 396 Seiten
- Erschienen 2017
- De Gruyter Oldenbourg
- Gebunden
- 368 Seiten
- Erschienen 2021
- Michael Imhof Verlag
- hardcover
- 180 Seiten
- Erschienen 2005
- Olzog Verlag.
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- 783 Seiten
- Erschienen 1986
- De Gruyter Oldenbourg
- hardcover
- 272 Seiten
- Erschienen 2015
- Neckar-Verlag GmbH
- Hardcover
- 368 Seiten
- Erschienen 2014
- Neuer Umschau Verlag Gmbh
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- 456 Seiten
- Erschienen 1985
- Prismar
- hardcover
- 256 Seiten
- Erschienen 2025
- Schnell & Steiner
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- Erschienen 2002
- Boyens Buchverlag GmbH & Co...



