Werke und Briefe
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Beschreibung
"Jeder Mensch ist ein Abgrund; es schwindelt einem, wenn man hinabsieht." Büchner sezierte die menschliche Seele kühl und genau wie Präparate in der Anatomie: Seine Sprache ist eine grandiose Mischung aus Poesie, Sprachwitz und Philosophie. Seine Helden sind Mörder, Zweifelnde, Verwirrte und Träumer - komplexe, widersprüchliche und überraschend moderne Charaktere und genaue Beobachter. Peter Rühmkorf konstatierte verehrend: "Das schmale Werk, das uns Georg Büchner in seiner spirituellen Unvergleichlichkeit hinterlassen hat, ist auf eine bleibende Weise rätselhaft, der unerschöpfliche Brunnen sprudelt auch nach 150 Jahren dichterischer und forscherischer Sondierungstätigkeit noch immer die allerbewegendsten Fragen herauf, richtige Daseinsfragen, Gewissensfragen, Entscheidungsfragen." Georg Büchner wird am 17. Oktober 1813 in Goddelau/Hessen geboren. Neben seinem Studium der Medizin, Naturwissenschaft und Philosophie in Straßburg und Gießen gründet er die "Gesellschaft der Menschenrechte". Als er die Flugschrift "Der hessische Landbote" publiziert (mit dem Motto "Friede den Hütten! Krieg den Palästen!"), kommt er in Untersuchungshaft. Nach anhaltenden Überwachungen und Verhören gelingt ihm die Flucht nach Straßburg, wo er mit nur 23 Jahren an Typhus stirbt. Unsere Ausgabe enthält alle Texte nach den Erstdrucken und ersten Werkausgaben: + Dichtungen: Der hessische Landbote. Dantons Tod. Leonce und Lena. Woyzeck. Lenz. + Übersetzungen: Lucretia Borgia und Maria Tudor. Wissenschaftliche Schriften: Über Schädelnerven. Probevorlesung in Zürich 1836, Mémoire sur le Système Nerveux du Barrbeau. Lu à la Société d'histoire naturelle de Strasbourg, dans les séances du 13 Avril, du 20 Avril et du 4 Mai 1836, Cartesius, Spinoza. + Jugendwerke: Helden-Tod der Vierhundert Pforzheimer, Über den Traum eines Arcadiers, Über den Selbstmord. Eine Rezension, Rede zur Verteidigung des Cato von Utika, gehalten auf dem Gymnasial-Redeaktus in Darmstadt, Herbst 1830. + Briefe von und an Georg Büchner. Im Anhang dokumentiert Herausgeber Fritz Eycken die Nachrufe von Wilhelm Schulz und Karl Gutzkow. Mit einer Chronik und Bibliografie.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 770 Seiten
- Erschienen 1970
- dtv Verlagsgesellschaft mbH...
- Gebunden
- 991 Seiten
- Erschienen 1992
- Carl Hanser
- hardcover
- 243 Seiten
- Erschienen 1975
- De Gruyter
- leather_bound
- 613 Seiten
- Erschienen 1993
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 416 Seiten
- Erschienen 2022
- Wallstein Verlag
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- 809 Seiten
- Erschienen 1970
- Gütersloher Verlagshaus
- Gebunden
- 588 Seiten
- Erschienen 1995
- S. FISCHER



