Die Seelen der Gesetze
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Beschreibung
Es gab eine Zeit, da begannen alle Gesetze mit ausführlichen Präambeln, in denen die Herrscher erzählten, wozu ihre Gesetze gut sind. Die Französische Revolution stellte den Anfang vom Ende dieser Zeit dar und seit der Mitte des 19. Jahrhunderts sind die Gesetze in Frankreich, Deutschland und der Schweiz präambellos - was sie bis auf ein schauderhaftes Intermezzo während des nationalsozialistischen Terrors auch geblieben sind. Allerdings setzt ab den 1950er-Jahren das Phänomen der Zweckartikel und Zweckparagraphen ein: Es wurde Mode, dass die Gesetze in ihrem ersten Artikel verkündeten, mit welchen Absichten und zu welchen Zwecken sie erlassen wurden. Heute ist diese Mode in den erwähnten Ländern zu einem Standard geworden. In der Schweiz beginnt mittlerweile sogar jedes zweite Gesetz mit einem Zweckartikel. Die Arbeit setzt sich mit der soeben kurz skizzierten wechselvollen Geschichte der Zweckbestimmungen in Gesetzen aus rechtlicher und politischer Sicht auseinander.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebundene Ausgabe
- 272 Seiten
- Erschienen 2020
- Integral
- Gebunden
- 157 Seiten
- Erschienen 2014
- Verlag Herder
- Gebunden
- 288 Seiten
- Erschienen 2015
- Gerth Medien
- Leinen
- 263 Seiten
- Erschienen 1996
- Jakob Lorber Verlag
- Gebunden
- 512 Seiten
- Erschienen 2017
- Fischer, J K
- perfect -
- Erschienen 1989
- Heyne
- Hardcover
- 234 Seiten
- Erschienen 2005
- Marion von Schröder Verlag




