Im Namen der Emanzipation
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Beschreibung
Was macht das Bild von Muslim_innen als rückständige und bedrohliche Andere so anschlussfähig? Welche gesellschaftlichen Widersprüche und Konflikte werden in antimuslimischen Diskursen verarbeitet? Benjamin Opratko untersucht das scheinbare Paradox eines Rassismus, der im Namen der Emanzipation artikuliert wird.Seine hegemonietheoretische Analyse zeigt: Der antimuslimische Rassismus übersetzt die Unsicherheit darüber, ob die Emanzipationskämpfe nach 1968 tatsächlich gewonnen wurden, in die Vorstellung, dass Muslim_innen das Errungene bedrohen. In diesem Mythos repräsentieren muslimische Andere eine überwunden geglaubte Vergangenheit. Ihre Abwertung im Namen der Emanzipation entpuppt sich als historizistischer Rassismus. von Opratko, Benjamin
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Über den Autor
Benjamin Opratko (Dr. phil.), geb. 1984, ist Post-Doc Researcher am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Wien. Für seine Dissertation erhielt er den »Antonio-Gramsci-Preis für kritische Gesellschaftsforschung in der Migrationsgesellschaft 2019«.
- Gebunden
- 256 Seiten
- Erschienen 2019
- Neues Leben
- Kartoniert
- 312 Seiten
- Erschienen 1991
- FISCHER Taschenbuch
- hardcover
- 574 Seiten
- Erschienen 1998
- Die Arche
- Gebunden
- 412 Seiten
- Erschienen 2018
- De Gruyter Oldenbourg
- Kartoniert
- 252 Seiten
- Erschienen 2018
- Rowohlt Taschenbuch




