Die Inklusionslüge: Behinderung im flexiblen Kapitalismus (X-Texte zu Kultur und Gesellschaft)
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Beschreibung
Die Debatte um Inklusion hat seit der 2009 in Deutschland in Kraft getretenen UN-Behindertenrechtskonvention deutlich an Popularität gewonnen. Auffällig ist, dass hier oftmals das Bild einer dichotomen Gesellschaft bemüht wird, in der es angeblich ein »Drinnen« und ein »Draußen« gibt. Der Inklusion wird dadurch der Charakter eines »heiligen Projekts« zugeschrieben, durch das Menschen mit Behinderung Aufnahme finden sollen in die Gesellschaft. Es gibt aber keine Exklusion aus der Gesellschaft. Allerdings bestehen innerhalb der Gesellschaft massive Ausgrenzungsprozesse. Diese zu beseitigen hieße, die Gesellschaft so zu transformieren, dass ihre Fokussierung auf Erwerbsarbeit und die Normierungen der leistungszentrierten Bildungsinstitutionen aufgegeben werden können. Uwe Becker analysiert umfänglich die Ausgrenzungsdynamiken, die Menschen in den Bildungsinstitutionen, in Arbeitslosigkeit und Armut - begleitet von politischer Diffamierung - erleiden. Er fordert eine Korrektur der ökonomisch gesteuerten, erwerbsarbeitszentrierten Gesellschaftslogik ein, ohne die Inklusion zum Desaster für Menschen mit Behinderungen, deren Angehörige, Pädagoginnen, Pädagogen und alle gutwilligen Akteure dieses Projekts zu werden droht.
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Über den Autor
- Kartoniert
- 379 Seiten
- Erschienen 2021
- W. Kohlhammer GmbH
- paperback
- 196 Seiten
- Erschienen 2026
- Haufe
- Kartoniert
- 519 Seiten
- Erschienen 2021
- Psychosozial-Verlag
- Kartoniert
- 744 Seiten
- Erschienen 2006
- Herbert von Halem Verlag
- Kartoniert
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- Erschienen 2014
- W. Kohlhammer GmbH
- Kartoniert
- 255 Seiten
- Erschienen 2018
- W. Kohlhammer GmbH
- perfect
- 259 Seiten
- Erschienen 2024
- Campus Verlag
- Gebunden
- 225 Seiten
- Erschienen 2019
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- 228 Seiten
- Erschienen 2021
- Hogrefe Verlag
- Gebunden
- 283 Seiten
- Erschienen 2015
- De Gruyter



