Zum Subjekt der Gene werden
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Beschreibung
Nicht zuletzt die Debatte um Angelina Jolie im Frühjahr 2013 zeigte: Die medizinische Erforschung genetischer Krankheitsursachen verspricht heute individuelles Risikomanagement. Jede und jeder könne sich durch Gentests über eigene Dispositionen informieren und ein entsprechendes präventives Gesundheitshandeln entwickeln. Andrea zur Nieden problematisiert diese Entwicklung. Ihre Analyse medizinischer Praktiken und Diskurse um Brustkrebsgene wird ergänzt durch Interviews mit betroffenen Frauen, denen sich ein fragwürdiges Handlungsspektrum bis hin zur prophylaktischen Entfernung von Brust und Eierstöcken eröffnet. In der Studie werden Theoreme Adornos und Foucaults mit qualitativen Forschungsansätzen vermittelt, um so gesellschaftliche Phänomene in individuellen Äußerungen aufzuspüren.
Produktdetails
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Über den Autor
Andrea zur Nieden (Dr. phil.), Soziologin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Medizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie arbeitet u.a. zur Soziologie und Geschichte der Medizin und des Körpers.
- paperback
- 155 Seiten
- Erschienen 2009
- Suhrkamp Verlag
- perfect
- 124 Seiten
- Erschienen 1986
- Schweitzer
- Gebunden
- 288 Seiten
- Erschienen 2019
- Propyläen Verlag
- Klappenbroschur
- 288 Seiten
- Erschienen 2020
- Goldmann Verlag
- paperback
- 270 Seiten
- Erschienen 2013
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 176 Seiten
- Erschienen 2018
- TibiaPress




