Reformation in Norddeutschland
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Beschreibung
Das Beispiel Norddeutschland zeigt: Luther löste zahlreiche Reformationen aus, doch für die Durchsetzung sorgten die Fürsten.Luther kam nie nach Norddeutschland, aber seine Schriften verbreiteten sich rasch. Heftige Diskussionen, Gewaltausbrüche und Bilderstürme fegten in den 20er und 30er Jahren des 16. Jahrhunderts durch die norddeutschen Städte. Die Obrigkeit, besonders die Fürsten, sahen sich in der Pflicht, die neue Ordnung und den »wahren« Glauben durchzusetzen. Unter ihrer Herrschaft wurde der Protestantismus eingeführt. Neue kirchliche Institutionen entstanden, eine neue Geistlichkeit entwickelte sich und Amtmänner und Superintendenten kontrollierten die Umsetzung. So wurden aus »der Reformation« theologische und politisch-gesellschaftliche Prozesse mit erheblicher Eigendynamik.Es kam jedoch zu keiner einheitlichen Lehrmeinung, so dass das Ende des 16. Jahrhunderts von dem Mit- und Gegeneinander der Konfessionen geprägt war - der lutherischen Kirchen, der wieder erstarkenden katholischen Kirche und der reformierten Gemeinden. Arnd Reitemeier zeigt, welche weitreichenden und komplexen Folgen diese Entwicklungen für Gesellschaft und Kultur über viele Generationen hinweg hatten. von Reitemeier, Arnd
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 283 Seiten
- Erschienen 1981
- Böhlau Köln
- paperback
- 128 Seiten
- Erschienen 2016
- C.H.Beck
- Gebunden
- 248 Seiten
- Erschienen 2015
- Franz Steiner Verlag
- hardcover
- 416 Seiten
- Erschienen 2005
- Schnell & Steiner
- paperback
- 128 Seiten
- Erschienen 2008
- UTB
- Gebunden
- 374 Seiten
- Erschienen 2019
- Franz Steiner Verlag




