Politik und Glaube: Die Reformation in der Hansestadt Lüneburg (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen)
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Beschreibung
Die Hansestadt Lüneburg im Spannungsfeld von Politik und Religion in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Die Reformation in der Hansestadt Lüneburg war das Ergebnis eines Glaubenswandels, der nicht auf das städtische Geschehen in den Jahren 1525 bis 1533 zu beschränken ist. Die Mischung von politisch-ökonomischen und religiösen Interessen sowie die Entwicklungen auf Landes-, Reichs- und Hanseebene beeinflussten diesen Prozess. Die Alleingültigkeit der lutherischen Lehre und eine Dominanz der Lutheraner im Lüneburger Stadtrat waren die Folge. Dabei gelang es der altgläubigen Obrigkeit und den bürgerlichen Reformationsanhängern, trotz des religiösen Gegensatzes, die Einheit der Stadtgemeinde zu bewahren und somit der Bedrohung der städtischen Freiheiten durch den Landesherren zu begegnen. Jan-Christian Cordes verbindet das bereits in älteren Publikationen beschriebene Reformationsgeschehen in Lüneburg mit neuen Quellenfunden, wodurch die reformatorische Neuordnung des Kirchen-, Armen- und Schulwesens und das Wirken prominenter Akteure wie Stephan Kempe und Urbanus Rhegius in der Stadt umfassender dargestellt werden. Zudem wird erstmalig das Fortbestehen einer altgläubigen Gemeinschaft in der Stadt bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts untersucht.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 128 Seiten
- Erschienen 2016
- C.H.Beck
- hardcover
- 283 Seiten
- Erschienen 1981
- Böhlau Köln
- hardcover -
- Erschienen 1995
- Gondrom
- Gebunden
- 248 Seiten
- Erschienen 2015
- Franz Steiner Verlag
- paperback -
- Erschienen 1983
- Guetersloher Verlagshaus,
- Kartoniert
- 404 Seiten
- Erschienen 2020
- Evangelische Verlagsanstalt
- paperback
- 128 Seiten
- Erschienen 2008
- UTB



