Populäre Wissenschaft: Hirnforschung zwischen Labor und Talkshow
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Beschreibung
Die Hirnforschung trifft seit mehr als zehn Jahren auf große Resonanz in Wissenschaft und Medien. Sie wird als Schlüsseldisziplin zur Lösung gesellschaftlicher Probleme und existenzieller Fragen angesehen. Die Analyse neuronaler Prozesse und Strukturen verspricht Antworten auf Fragen nach der Entstehung und Heilung von Krankheiten, Faktoren für schulischen Erfolg, Auswirkungen von Stress oder unser Selbstverständnis als Menschen. Torsten Heinemann zeigt, dass der Erfolg der Neurowissenschaften wenig zu tun hat mit wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn. Die Bedeutung der Hirnforschung besteht vor allem in einem neuen Umgang mit dem generierten Wissen. Die Disziplin wird durch eine konsequente Popularisierung von Wissen gekennzeichnet, wodurch die Trennung von Grundlagenforschung und Anwendungskontext überholt erscheint und zugleich eine Voraussetzung für den interdisziplinären Dialog und die mediale Inszenierung bildet. Heinemann räumt mit dem Vorurteil auf, Hirnforschung sei ein hegemoniales Expansionsprojekt und rekonstruiert die Disziplin als Integrationsfeld, das auf konsequenter Popularisierung basiert.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 239 Seiten
- Erschienen 2016
- C.H.Beck
- Kartoniert
- 175 Seiten
- Erschienen 2009
- Hogrefe AG
- Taschenbuch
- 208 Seiten
- Erschienen 2023
- Rowohlt Taschenbuch
- pocket_book
- 320 Seiten
- Erschienen 2024
- Ullstein Taschenbuch
- perfect
- 219 Seiten
- Erschienen 2009
- Campus Verlag
- Hardcover
- 232 Seiten
- Erschienen 2018
- Daedalus




