Ungebrochen gebrochen: Über jüdische Narrative und Traditionsbildung
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Beschreibung
Die jüdische Traditionsbildung hat über Jahrtausende und über Kontinente hinweg die Vorstellung einer ungebrochenen Existenz des Judentums erzeugt. Alfred Bodenheimer legt die Wurzeln dieser außerordentlichen Traditionsbildung frei und zeigt, wie sich diese Vorstellung bis heute zu erhalten vermochte. Ausgehend von dem Konzept des Trauma-Transports macht er deutlich, dass dem ungebrochenen Erzählfluss der jüdischen Tradition immer ein Gebrochenes zugeordnet ist, die jüdische Geschichte sich als Krisengeschichte herausstellt. Der Akt des Erzählens erweist sich dabei als Integrationsfigur, die das Schicksal von Exil und Diaspora vermittelt und mit Sinn füllt. Der Autor untersucht in vier zusammenhängenden Essays die Veränderung dieses Erzählens und die Gefährdungen jüdischer Traditionsbildung vom biblischen Zeitalter bis in die Gegenwart, die nach der Shoah und der Gründung des Staates Israel vor völlig neue Herausforderungen gestellt ist.
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Über den Autor
- Kartoniert
- 186 Seiten
- Erschienen 2022
- Neofelis
- Gebunden
- 285 Seiten
- Erschienen 2013
- Jüdischer Verlag
- Kartoniert
- 170 Seiten
- Erschienen 2018
- Neofelis
- Kartoniert
- 300 Seiten
- Erschienen 2014
- Neofelis
- paperback
- 296 Seiten
- Erschienen 2006
- Wallstein Verlag
- Kartoniert
- 108 Seiten
- Erschienen 2017
- Kerber, Christof
- Klappenbroschur
- 208 Seiten
- Erschienen 2021
- Tropen
- Gebunden
- 144 Seiten
- Erschienen 2021
- Ventil Verlag
- Kartoniert
- 172 Seiten
- Erschienen 2017
- Neofelis
- Gebunden
- 232 Seiten
- Erschienen 2022
- De Gruyter Oldenbourg
- Kartoniert
- 476 Seiten
- Erschienen 2019
- ça-ira-Verlag
- Kartoniert
- 156 Seiten
- Erschienen 2017
- Neofelis
- Gebunden
- 284 Seiten
- Erschienen 2016
- De Gruyter Oldenbourg



