Mein Nachrichtendienst: Briefe an Katia Mann 1933-1941
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Beschreibung
Thomas Manns Schwiegermutter liefert ein einzigartiges Zeugnis über die Zerstörung des jüdischen Großbürgertums im nationalsozialistischen München. Die einstmals gesellschaftlich, kulturell und auch materiell herausragende Münchener Familie Pringsheim war 1933 den nationalsozialistischen Repressionen ausgeliefert. In den 375 Briefen an ihre Tochter Katia, die bereits 1933 mit Thomas Mann Deutschland verlassen hatte, trotzte Hedwig Pringsheim dem sie umgebenden und sie selbst betreffenden Unrecht mit Verschlüsselungen sowie zahlreichen literarischen, musikalischen und historischen Anspielungen. Bei aller witzigen Offenheit sind ihre Briefe daher buchstäblich versiegelt. Der in seiner Art beispiellose mütterliche »Nachrichtendienst« (15.10.1934) der Hedwig Pringsheim erlaubt einzigartige Einblicke in das Münchener Leben während der ersten Jahre der NS-Diktatur. Der Verlust der Gegenbriefe Katia Manns lässt sich durch die Tagebücher Thomas Manns inhaltlich weitgehend kompensieren. Bei der Dechiffrierung und ausführlichen Kommentierung dieses einzigartigen document humain halfen Informationen aus den Tagebüchern Hedwig Pringsheims ebenso wie neu aufgefundene Briefe von und an Thomas, Katia und Erika Mann sowie Klaus und Peter Pringsheim.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 349 Seiten
- Erschienen 2011
- Residenz
- Leinen
- 535 Seiten
- Erschienen 2006
- Wallstein
- perfect
- 200 Seiten
- Erschienen 2023
- Aisthesis
- hardcover
- 415 Seiten
- Erschienen 2003
- Propyläen Verlag,
- Kartoniert
- 328 Seiten
- Erschienen 2016
- C.H.Beck
- Kartoniert
- 256 Seiten
- Erschienen 2017
- marix Verlag ein Imprint vo...



