Nationalismus im spät- und postkommunistischen Europa. 3 Bände
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Beschreibung
Das Zeitalter des Nationalismus ist noch längst nicht zu Ende. In den Jahren 1990-93 entstanden in Europa mehr Nationalstaaten als je zuvor in einem kurzen Zeitabschnitt. In vielen Staaten ringen noch immer kleinere Ethnonationen oder ethnonationale Gruppen um ihre eigene nationale Staatlichkeit, sei es um einen unabhängigen Staat oder die Angliederung an einen anderen Staat, um Gleichberechtigung in einem multinationalen Bundesstaat, in einem autonomen Gebiet oder auch um einen nationalen Personalverband mit staatlichen Kompetenzen. Dabei konkurrieren in allen territorialen Einheiten ein alle Bürger umfassenden Staatsnationalismus und ein Ethnonationalismus, der das staatliche Gebilde als besonderes, scheindemokratisch legitimiertes Eigentum der ethnischen Mehrheit versteht. Das vorliegende Gesamtwerk ist ein Beitrag zur zeitgeschichtlich und politikwissenschaftlich komparativen Nationalismusforschung, das durch 42 empirische Fallstudien und mehrere vergleichende Beiträge die enorme Vielfalt der demokratischen und undemokratischen Nationalismen in der Hochzeit der Transformation der kommunistischen Systeme aufweist und ein neues Verständnis von differenzierter, gestaffelter Nationalstaatlichkeit zeigt.
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 374 Seiten
- Erschienen 2005
- Böhlau Köln
- hardcover
- 233 Seiten
- Volk und Welt
- Kartoniert
- 200 Seiten
- Erschienen 2022
- Klinkhardt, Julius
- Kartoniert
- 162 Seiten
- Erschienen 2019
- LIT Verlag
- Kartoniert
- 313 Seiten
- Erschienen 2013
- V&R unipress
- paperback
- 216 Seiten
- Erschienen 2013
- LIT Verlag
- hardcover
- 320 Seiten
- Erschienen 2020
- Routledge
- paperback -
- Erschienen 1992
- SCW




