Kommunikation mit Texten: Studien zur Friedrich Schlegels Philologie (Epistemata - Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Literaturwissenschaft)
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Beschreibung
Friedrich Schlegels frühromantische Phase ist immer wieder in einzelnen Aspekten seiner philosophischen, literaturtheoretischen und altertumswissenschaftlichen Arbeiten beschrieben worden. Diese unterschiedlichen Aspekte versucht die vorliegende Arbeit zu integrieren, indem sie der Frage nachgeht, wie sie sich zu einer Philologie zusammenfügen lassen, die gerade auch die moderne Poesie einschließt. Daraus ergibt sich zwingend die weiterführende Frage, warum dieses Angebot in den später entstehenden Nationalphilologien keine Resonanz fand. In Umrissen zeigt sich ein umfassendes Projekt, das Schlegel in seinen Aufsätzen und Notizen nur unvollständig hinterlassen hat. Seine Veröffentlichungen aus der Zeit vor 1800 zeigen, dass dieser Philologie das Medium Poesie zu Grunde liegen sollte und damit die Leitdifferenz poetisch/unpoetisch. Das sich zur gleichen Zeit ausdifferenzierende Wissenschaftssystem verwendete aber Wahrheit als Medium, mit dem die Vorstellungen Schlegels nicht in Einklang zu bringen waren. Auch die von ihm entworfene Philologie der Philosophie scheiterte, weil ihre Funktion zur damaligen Zeit nicht erkennbar war.
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Über den Autor
- Gebunden
- 685 Seiten
- Erschienen 2018
- Brill Deutschland GmbH
- Gebunden
- 300 Seiten
- Erschienen 2003
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 900 Seiten
- Erschienen 2011
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 452 Seiten
- Erschienen 2014
- De Gruyter
- hardcover
- 160 Seiten
- Erschienen 2016
- J.B. Metzler
- Kartoniert
- 466 Seiten
- Erschienen 1999
- Suhrkamp Verlag




