Einfühlung und phänomenologische Reduktion: Grundlagentexte zu Architektur, Design und Kunst (Ästhetik und Kulturphilosophie)
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Beschreibung
Unter dem Einfluss der experimentellen Psychologie und der Neurophysiologie vollzog sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Ästhetik und Architektur eine weit über ihre eigentlichen Felder hinaus wirkende Wende. Mit der Idee der "Einfühlung" rückte die Frage unserer sinnenhaften Wahrnehmung zwischen Objekt- und Selbstvorstellung ins Zentrum der Ästhetik. Die Einfühlungsästhetik war geprägt von der Abwendung von Repräsentation und Formsymbolik und der Hinwendung auf die leiblich-körperliche Präsenz im Raumkontinuum. Mit dem zugrundeliegenden Psychologismus und der Vorstellung einer getrennten Innen- und Außenwelt blieb jedoch vage und unvollendet, was erst mit Edmund Husserls Transzendentalphänomenologie und der Methode der "phänomenologischen Reduktion" seine konzeptuelle Präzisierung erhielt. Die Einfühlungsästhetik wird so als eine Vorstufe zur Phänomenologie sichtbar, als eine Phänomenologie avant la lettre.
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Über den Autor
- perfect
- 144 Seiten
- Kerber Verlag
- paperback
- 406 Seiten
- Klostermann, Vittorio
- hardcover -
- Erschienen 1994
- Prestel
- Kartoniert
- 546 Seiten
- Erschienen 2010
- Suhrkamp Verlag
- hardcover
- 288 Seiten
- Erschienen 2013
- The MIT Press
- paperback
- 446 Seiten
- Klostermann, Vittorio
- paperback -
- Erschienen 1973
- Frankfurt. Suhrkamp 1973.




