Latentes Agitieren: »Nabucco«, 1816-1842
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Beschreibung
Verdis "Nabucco" erfreut sich musikalisch wie thematisch anhaltend großer Beliebtheit. Unterschiedliches ist in dieses Werk und seine Glanzlichter hineingedeutet worden. Die Textgrundlage, deren mangelnde Kohärenz als Grund solcher Offenheit behauptet wird, steht allerdings der später vom Komponisten selbst beförderten Mehrzweckverwendung entgegen. T. Solera, der Librettist, lieferte - das zeigt die Analyse des literarisch-politischen Kontexts - eine planvoll als "Parodie" konstruierte Vorlage, um sie in die aufkommende Opposition gegen Habsburg zu lancieren. Ihre erste Bezugsgröße ist eine seinerzeit strenger Zensur unterworfene Tragödie G.B. Niccolinis, in der verschlüsselt das Scheitern Napoleons thematisiert ist. Das Sujet erlebte, unter Rückgriff auf das ältere Teatro Sacro, ideologische Korrekturen, bis schließlich Solera dem Stoff durch erneute Umakzentuierung Aktualität und spektakulären Erfolg brachte. Entscheidend war dabei die Musik, für die Verdi sein aus dem zeitgenössischen Opernschaffen gewonnenes Wissen einsetzte.
Produktdetails
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Über den Autor
- dvd -
- Erschienen 2007
- Naxos Deutschland GmbH
- sheet_music
- 112 Seiten
- Erschienen 1998
- Breitkopf & Härtel
- sheet_music
- 306 Seiten
- Erschienen 2006
- Barenreiter
- Gebunden
- 159 Seiten
- Erschienen 2005
- Anaconda Verlag
- dvd -
- Erschienen 2010
- Naxos Deutschland GmbH
- paperback -
- Erschienen 1979
- Solin
- sheet_music
- 195 Seiten
- Erschienen 2016
- Bärenreiter Verlag




