Johann Nestroy - Der böse Geist Lumpazivagabundus
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Beschreibung
„Der böse Geist Lumpazivagabundus“ ist ein Theaterstück des österreichischen Dramatikers Johann Nestroy, das 1833 uraufgeführt wurde. In der Inszenierung von Jürgen Flimm wird die Geschichte um drei Handwerksgesellen – Leim, Knieriem und Zwirn – erzählt, die durch einen Lotteriegewinn in Versuchung geführt werden. Der böse Geist Lumpazivagabundus wettet mit den guten Feen, dass die Menschen trotz des Geldes nicht glücklich werden können. Die Handlung dreht sich um die Frage, ob das Schicksal oder der eigene Wille das Leben bestimmt. Die drei Protagonisten stehen für unterschiedliche Lebensweisen: Leim sehnt sich nach einem bürgerlichen Leben, Knieriem verliert sich im Alkohol und Pessimismus, während Zwirn ein unbeschwerter Lebemann ist. Trotz ihres Reichtums müssen sie erkennen, dass Geld allein nicht ausreicht, um ihre Probleme zu lösen. Flimms Inszenierung betont den satirischen Charakter des Stücks und stellt Fragen nach Moral und Glück in den Vordergrund. Nestroys Werk ist bekannt für seinen Sprachwitz und seine gesellschaftskritische Tiefe, was auch in dieser modernen Interpretation erhalten bleibt.
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Über den Autor
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