Einfache Formen und kleine Literatur(en)
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Beschreibung
Der literaturwissenschaftlich-volkskundliche Systementwurf der "einfachen Formen" (André Jolles) und das ästhetische, ethische und eminent politische Programm der "kleinen Literatur(en)" (Kafka, Deleuze/Guattari) markieren - so sehr sie ideologisch divergieren - Positionen, die Literatur und Lebenspraxis in ihrer Interaktion betrachten. Mit ihren literaturtheoretischen Konzepten stecken sie den Rahmen für die Einzelstudien des Bandes ab. Unter dem Aspekt ihrer engen Beziehung zur Lebenspraxis einer Epoche werden zwei Arten von Werken untersucht: zum einen Texte, die im weitesten Sinne kürzeren populären literarischen Gattungen angehören, zum anderen Manifestationen eines kritischen oder subversiven Literaturbegriffs, in denen die Befreiung von Konventionen mit der Forderung nach (neuer) Einfachheit einhergeht, die Abkehr von der kanonisierten Literatur also im Zeichen von Emanzipation oder Ursprünglichkeit und Unmittelbarkeit steht.
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Über den Autor
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