Romantiker der Revolution: Ein russischer Familienroman aus dem 19. Jahrhundert (Die Andere Bibliothek)
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Beschreibung
Jeden Tag liefert der Terror neue Schlagzeilen; doch die russischen Anarchisten, die ihn erfunden haben, sind vergessen. Sie wirken heute beinahe wie ehrwürdige Urgroßväter - schöne Seelen, die an ihre politische Moral die höchsten Ansprüche gestellt haben. In ihrem jahrzehntelangen Exil mußten sie einsehen, daß sie gescheitert waren. Alexander Herzen, Michail Bakunin und Nikolaj Ogarev, genannt der arme Nick - ihre Lebensläufe lesen sich wie ein Roman von Turgenjev oder Balzac: Es wimmelt in ihnen von absurden Heldentaten, Familientragödien, Gewissensqualen, Duellen, Intrigen, Liebes-, Spitzel- und Geldgeschichten. Der berühmte englische Historiker E. H. Carr hat die klassische Biographie dieser überlebensgroßen Figuren geschrieben. Sie ist intim wie ein Familienalbum, und doch schildert sie die Abenteuer ihrer Helden stets vor dem Hintergrund der russischen Geistes- und Gewaltgeschichte. Carrs Quellenkenntnis ist unschlagbar, aber er trägt sie leicht. Man merkt seinem Schreiben kaum an, wieviel Primärforschung darin steckt. Obwohl dieses Buch sich strikt an die historischen Fakten hält, liest es sich streckenweise wie ein glänzend geschriebener, epischer Thriller.
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 192 Seiten
- Erschienen 2002
- Oetinger
- Gebunden
- 309 Seiten
- Erschienen 2022
- Die Andere Bibliothek
- Kartoniert
- 560 Seiten
- Erschienen 2018
- Ullstein Taschenbuch
- hardcover
- 320 Seiten
- Erschienen 1997
- Leppi Publications
- perfect
- 320 Seiten
- Erschienen 2014
- Knaur TB
- Gebunden
- 1032 Seiten
- Erschienen 2016
- S. FISCHER
- Gebunden
- 60 Seiten
- Erschienen 2017
- Gerstenberg Verlag
- paperback
- 238 Seiten
- Erschienen 2004
- Literaturkreis d. Deutschen...




