Teurer Segen. Christliche Mission und Kolonialismus
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Beschreibung
Fromm, gütig, segenspendend, fürsorglich, väterlich — so ist das traditionelle Bild christlicher Missionare in der farbigen Welt. Doch der Schein trügt. Missionen waren Verbündete des Kolonialismus, oft sogar grausame. Sie halfen, alte Kulturen zu zerstören, Menschen zu entwurzeln, Familien und ganze Völker zu spalten. Sie förderten und billigten ein System, das unzählige Millionen in drei Erdteilen verelenden ließ, ihnen Hunger und Krankheit brachte. Die vielgepriesenen Missionsschulen erzogen die »Heiden« zu Menschen zweiter Klasse, anstatt sie auf Selbstverantwortung, Unabhängigkeit und die moderne Welt vorzubereiten. An der Fehlentwicklung Lateinamerikas, Afrikas und Asiens, dem Hauptproblem der Gegenwart, tragen Missionare und Kirchen aller Richtungen und Konfessionen Mitschuld. Gert v. Paczensky deckt in »Teurer Segen« auf, was im Namen Christi angerichtet wurde - aber auch, wie viele seiner Verkünder mit Leib und Leben dafür zu zahlen hatten.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 280 Seiten
- Erschienen 2018
- Gebr. Mann Verlag
- Hardcover
- 319 Seiten
- Erschienen 1994
- Weltbild
- hardcover
- 255 Seiten
- Erschienen 1986
- Herrsching, Pawlak Verlag,
- paperback
- 560 Seiten
- Erschienen 2010
- Verlag Herder
- hardcover -
- Erschienen 1996
- Franz



