Nachlass zu Lebzeiten - Das Gesamtwerk als künstlerisches Projekt (Kleine Kulturwissenschaftliche Bibliothek)
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Beschreibung
Oft gilt die Moderne als Epoche, in der nicht mehr das einzigartige meisterhafte Kunstwerk im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht, sondern die Selbstproduktion der Künstler: von körperbasierten Performances bis hin zur zunehmenden Bedeutung künstlerischer Selbstinszenierung. Im Schatten dieser Auflösung des Werkbegriffs hat indes ein anderes Phänomen seinen Aufstieg erlebt: das Œuvre als imaginierte und vorweggenommene Summe aller Werke. Inzwischen kreist ein wesentlicher Teil des zeitgenössischen Kunstmarkts um die Vorstellung eines Lebenswerks: Retrospektiven sind Publikumsmagneten, der Nachlasshandel ist zum lukrativen Geschäft für Galerien geworden, und die Künstler selbst produzieren mit Blick aufs – oft erst posthum zu erfassende – Ganze. In ihrem glänzenden Essay erzählt Barbara Wittmann, wie es zu dieser Karriere des Gesamtwerks kam: von einem gezeichneten Gemäldeverzeichnis im 17. Jahrhundert über erste Personalmuseen und die Entstehung des Urheberrechts hin zur Frühgeschichte der Retrospektive bei William Blake, Gustave Courbet und anderen.
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 172 Seiten
- Erschienen 2007
- Wallstein Verlag
- hardcover
- 371 Seiten
- Erschienen 1989
- Suhrkamp
- Gebundene Ausgabe
- 1500 Seiten
- Erschienen 1998
- Hatje Cantz Verlag
- hardcover
- 160 Seiten
- E.A Seemann



