Triest verkehrt - Fünfzehn Spaziergänge in der Stadt des Windes (WAT) (Wagenbachs andere Taschenbücher)
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Beschreibung
Triest ist anders als das übrige Italien. Es gibt die Bora, einen scharfen Wind, der über die Mole landeinwärts weht. Aber es gibt auch Kaffeehäuser. Und der Cappuccino schmeckt anders als in den Bars von Rom oder Mailand – Mauro Covacich lädt ein in seine besondere Stadt: Triest liegt zwar in Italien, ist aber die südlichste Stadt Nordeuropas, und die wartet mit allerlei Eigenheiten auf: der Bora, einem eisigen Wind, der den Spaziergänger jedes Jahr im April buchstäblich von der Straße fegt. Schloss Miramare, für den Erzherzog Ferdinand Maximilian von Habsburg erbaut (den kleinen Bruder des Kaisers Franz Joseph) und nach dessen frühem Tod allein von seiner Frau Carlotta bewohnt, die darüber wahnsinnig wurde. Da gibt es die Risiera di San Sabba, ein altes Reislager, das von den Nazis als Auffanglager für italienische Juden und dann als einziges Konzentrationslager auf italienischem Boden betrieben wurde. Den Strand und das Bad im Meer, die hier, anders als in Genua, Neapel oder Palermo, zum alltäglichen Stadtleben gehören. Und schließlich »Little Istria«, das Viertel, in dem die Großmutter des Autors seit ihrer Flucht aus Jugoslawien vor sechzig Jahren lebt und dessen Straßen die Namen der Orte Istriens und Dalmatiens tragen: Via Pola, Via Rovigo, Via Spalato. Mauro Covacich erzählt Geschichten aus seiner Stadt – aus Triest, und aus einem Italien, das schon seit Jahrhunderten beinahe ganz Europa beherbergt.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 288 Seiten
- Erschienen 2007
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 1312 Seiten
- Erschienen 2012
- Aufbau Taschenbuch
- Gebunden
- 144 Seiten
- Erschienen 2013
- Transit
- Leinen
- 639 Seiten
- Erschienen 1998
- Aufbau



