Zwang zur Barmherzigkeit?
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Beschreibung
Der Übergang von Vormoderne zur Moderne ist bestimmt durch komplexe Beziehungen von Beharrung und Erneuerung, von Tradition und Umbruch, von Kontinuität und Wandel in den politischsozialen Kulturen Europas. Ohne eine Erfolgsgeschichte moderner Staatswerdung zu schreiben, spürt die Autorin den Wegmarken am Beispiel herrschaftlicher Armenpolitik in mecklenburgischen Residenzstädten nach, die die Entwicklung hin zum institutionellen Flächenstaat nachvollziehbar werden lassen. Anhand eines vermeintlichen »Normalfalls« mitteleuropäischer Staatlichkeit können die Spielräume argumentativer Politikgestaltung in ihrer Wandlungsfähigkeit deutlich sichtbar gemacht werden: So scheint mit dem kommunikativen »Zwang zur Barmherzigkeit « zwar noch die wesentliche Persistenz alteuropäischer Normensysteme auf, doch wird mit ihr weniger die Beständigkeit politisch-sozialer Kultur denn vielmehr die Realität ihres tatsächlichen Veränderungstempos fassbar.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 183 Seiten
- Erschienen 2017
- Patmos Verlag
- Gebunden
- 201 Seiten
- Erschienen 2012
- Brunnen Verlag GmbH
- Kartoniert
- 200 Seiten
- Erschienen 2021
- W. Kohlhammer GmbH
- Gebunden
- 173 Seiten
- Erschienen 2021
- Goldmann Verlag
- Gebunden
- 416 Seiten
- Erschienen 2015
- Brunnen Verlag GmbH




