Philosophieren im Exil: Logischer Empirismus und Kritische Theorie 1933–1945
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Beschreibung
Was passiert mit dem philosophischen Denken, wenn es aus seinem Entstehungskontext entfernt wird und seine Sprache verliert? Die Studie untersucht das Exil der deutschsprachigen Philosophie nach 1933 als Zäsur für das philosophische Denken. Im Zentrum steht das spannungsreiche Verhältnis zwischen Logischem Empirismus und Kritischer Theorie, an dem diese Frage prägnant verhandelt wird. Analysiert wird, wie die Exilanten mit dem Sprachwechsel umgingen, theoretisch auf den Faschismus reagierten und mit der US-amerikanischen Philosophie interagierten. Der erzwungene Ortswechsel zerstörte zwar akademische Strukturen, eröffnete zugleich aber neue intellektuelle Räume. Unterschiede im Sprachgebrauch und in der kulturellen und akademischen Anpassung verdeutlichen Divergenzen im Selbstverständnis beider Denkrichtungen. Damit wird exemplarisch deutlich, dass die Exilphilosophie als eigenständiges Kapitel der Philosophiegeschichte des 20. Jahrhunderts zu verstehen ist. Ausgezeichnet mit dem «Claus-Dieter Krohn Preis für Exilforschung» (2026)
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Über den Autor
- paperback
- 496 Seiten
- Erschienen 2026
- Klett-Cotta
- hardcover
- 496 Seiten
- Erschienen 2024
- Klett-Cotta
- Hardcover
- 160 Seiten
- Erschienen 2018
- Verlag Karl Alber
- Kartoniert
- 432 Seiten
- Erschienen 2019
- Klett-Cotta
- Kartoniert
- 272 Seiten
- Erschienen 2019
- Brill Deutschland GmbH



