Die Heimholung: Nietzsches Jahre im Wahn. Eine Erzählung (Schwabe reflexe, Band 11)
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Beschreibung
«Als meine Mutter lebe ich noch und werde alt.» (Nietzsche) Die Umstände von Friedrich Nietzsches (1844–1900) Zusammenbruch im Januar 1889 hätten dramatischer kaum sein können: Innert weniger Tage versendet er Dutzende von Briefen, unterzeichnet mit «Nietzsche Caesar», «Der Gekreuzigte» oder «Dionysos », in denen er unter anderem seinen Willen verkündet, «den jungen Kaiser füsillieren», «alle Antisemiten» und «Bismarck […] erschießen» oder gar den «Papst ins Gefängniß» werfen zu lassen. Kurz nach diesen sogenannten «Wahnsinnszetteln» verfällt der Philosoph für den Rest seines Lebens in beinahe vollständige geistige Umnachtung. Fortan kümmert sich die Mutter liebevoll und aufopfernd um den Kranken – aber mitnichten selbstlos: Denn fast scheint es, als sei dessen Leiden für die Pastorenwitwe eine willkommene Gelegenheit, den an Atheismus und Freigeisterei verloren geglaubten Sohn auf die frommen Pfade des ländlichen Protestantismus, seiner geistlichen und familiären Heimat, zurückzuführen. Aus der Perspektive der Mutter, in der jedoch die Stimme des Sohnes unterschwellig hörbar bleibt, erzählt Die Heimholung von einem abgründigen, zutiefst ambivalenten Beziehungsdrama – und einer Liebesgeschichte.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 356 Seiten
- Erschienen 2006
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 43 Seiten
- Erschienen 2015
- FISCHER Taschenbuch
- Kartoniert
- 384 Seiten
- Erschienen 2008
- Diogenes
- Klappenbroschur
- 1048 Seiten
- Erschienen 2020
- Klett-Cotta
- Kartoniert
- 336 Seiten
- Erschienen 2022
- btb Verlag
- hardcover
- 101 Seiten
- Erschienen 2010
- Suhrkamp Verlag



