Der Briefwechsel mit Marin Mersenne (Philosophische Bibliothek)
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Beschreibung
"Der Briefwechsel mit Marin Mersenne" von Christian Wohlers ist eine Sammlung und Analyse der Korrespondenz zwischen dem französischen Theologen und Philosophen Marin Mersenne und verschiedenen Gelehrten seiner Zeit. Das Buch gehört zur Reihe "Philosophische Bibliothek" und bietet einen Einblick in die intellektuellen Diskussionen des 17. Jahrhunderts. Mersenne, bekannt als Vermittler wissenschaftlicher Ideen, korrespondierte mit zahlreichen bedeutenden Denkern, darunter René Descartes, Galileo Galilei und Pierre Gassendi. Diese Briefe behandeln Themen aus Mathematik, Physik, Metaphysik und Theologie. Wohlers' Werk analysiert diese Korrespondenz im Kontext der damaligen philosophischen Debatten und beleuchtet die Rolle Mersennes als zentrale Figur im Netzwerk europäischer Gelehrter. Das Buch bietet nicht nur eine Zusammenstellung dieser historischen Dokumente, sondern auch Kommentare und Interpretationen von Wohlers, die helfen, das Verständnis für die Entwicklung wissenschaftlicher Gedanken in dieser Epoche zu vertiefen.
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Über den Autor
René Descartes wird 1596 in der Touraine als Sohn eines Parlamentsrates geboren. Der Achtzehnjährige tritt 1604 ins jesuitische Collège Royal ein und erhält dort eine umfassende Ausbildung in Latein, Geschichte, Rhetorik, Philosophie, Physik und Mathematik. Von 1616 an reist Descartes im Dienste unterschiedlicher Feldherren quer durch Europa und nimmt an den ersten Feldzügen des Dreißigjährigen Krieges teil. Dabei ist er jedoch ständig auch mit naturwissenschaftlichen wie auch philosophischen Fragestellungen beschäftigt und nutzt die Gelegenheit, sich europaweit mit führenden Gelehrten auszutauschen. Die Emigration in die Niederlande 1628 ist auf die Auseinandersetzung mit Theologen Frankreichs zurückzuführen. Dort erscheint auch 1637 anonym die Discour de la méthode. Die Meditationes de prima philosophia (1641) entwickeln dann die im Discour nur angedeutete grundlegende Wissenschaft der Metaphysik, während die Principia Philosophiae die Zäsur setzen, die Descartes' Rang als Begründer der Philosophie der Neuzeit geltend machen.1649 folgt Descartes einer Einladung seiner Briefpartnerin, der Königin Christina von Schweden, sie in der Philosophie zu unterrichten. Kaum angekommen, erliegt er jedoch dem rauhen Klima und stirbt 1650 an einer Lungenentzündung.
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- 568 Seiten
- Erschienen 1986
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