Monadologie und andere metaphysische Schriften: Zweisprachige Ausgabe (Philosophische Bibliothek)
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Beschreibung
"Monadologie und andere metaphysische Schriften" ist eine Sammlung von Texten des Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz, herausgegeben und kommentiert von Ulrich Johannes Schneider. Die zentrale Schrift, die "Monadologie", bietet eine kompakte Darstellung von Leibniz' metaphysischen Ansichten. In diesem Werk entwickelt Leibniz seine Theorie der Monaden, die als einfache, unteilbare und immaterielle Substanzen beschrieben werden, aus denen die gesamte Wirklichkeit besteht. Jede Monade spiegelt das Universum auf ihre Weise wider und trägt zur Harmonie der Welt bei. Neben der "Monadologie" enthält die Ausgabe weitere wichtige Texte von Leibniz, die seine philosophischen Überlegungen zu Themen wie Substanz, Raum, Zeit und Kausalität vertiefen. Diese Schriften zeigen Leibniz' Bemühungen, Rationalität mit theologischen Konzepten in Einklang zu bringen und bieten Einblicke in seine Vorstellungen einer prästabilierten Harmonie sowie seines Optimismus über die beste aller möglichen Welten. Die zweisprachige Ausgabe ermöglicht es Lesern, den Originaltext neben der deutschen Übersetzung zu lesen, was besonders für das Verständnis der komplexen Gedankenwelt von Leibniz hilfreich ist. Schneiders Kommentare bieten zusätzliche Erklärungen und Kontextualisierungen für ein besseres Verständnis dieser bedeutenden philosophischen Werke.
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Über den Autor
Gottfried Wilhelm Leibniz wird 1646 in Leipzig als Sohn eines Juristen und Professors der Moralphilosophie geboren. Bereits als Achtjähriger eignet sich der Junge autodidaktisch die lateinische Sprache an und entwickelt die Anfänge einer mathematischen Zeichensprache. Nach dem Studium der Rechte und Philosophie an den Universitäten Leipzig, Jena und Altdorf wendet sich Leibniz außeruniversitären Aufgaben zu und lebt u.a. bis 1672 als Diplomat in Paris. Dort entwickelt er die Infinitesimalrechnung und eine Rechenmaschine für die vier Grundrechenarten, für die er in die Londoner Royal Society aufgenommen wird. Zu Lebzeiten erscheint nur ein philosophisches Werk Leibnizens, die Theodicée (1710), während die Neuen Abhandlungen über den menschlichen Verstand nach dem Tode Lockes von Leibniz aus dem Druck zurückgezogen werden. Sein System ist in einer Vielzahl kleinerer Untersuchungen aus den Jahren 1686-1716 enthalten. Das Zentrum bildet dabei die Monadologie, in der Leibniz in knapper Form seine Substanzmetaphysik zusammenfaßt. 1676 läßt sich Leibniz in Hannover nieder, wo er als Hofrat und Bibliothekar wirkt. Seinen intensiven Austausch mit nahezu allen Gelehrten und Monarchen Europas findet sich in über 15000 erhaltenen Briefen und führt nicht zuletzt 1700 zur Gründung der Berliner Akademie der Wissenschaften. Nicht unangefeindet stirbt Leibniz 1716 in Hannover.
- Kartoniert
- 495 Seiten
- Erschienen 2008
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 300 Seiten
- Erschienen 2003
- Suhrkamp Verlag
- perfect
- 444 Seiten
- Königshausen u. Neumann
- Kartoniert
- 331 Seiten
- Erschienen 1988
- Meiner, F




