Phädon oder über die Unsterblichkeit der Seele (Philosophische Bibliothek)
Kurzinformation
inkl. MwSt. Versandinformationen
Artikel zZt. nicht lieferbar
Artikel zZt. nicht lieferbar

Beschreibung
"Phädon oder über die Unsterblichkeit der Seele" ist ein philosophisches Werk von Moses Mendelssohn, das 1767 veröffentlicht wurde. Es handelt sich um einen Dialog, der stark von Platons "Phaidon" inspiriert ist und die Unsterblichkeit der Seele thematisiert. In dem Buch diskutieren drei Freunde – Phädon, Echekrates und Sokrates – über die Natur des Todes und die Existenz einer unsterblichen Seele. Mendelssohn greift in seinem Werk auf klassische Argumente zurück, um die Rationalität des Glaubens an ein Leben nach dem Tod zu verteidigen. Er kombiniert dabei philosophische Argumentation mit religiösen Überzeugungen und versucht, eine Brücke zwischen Vernunft und Glauben zu schlagen. Der Dialog endet mit der Zuversicht, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern ein Übergang zu einem anderen Daseinszustand. Das Werk gilt als bedeutender Beitrag zur Aufklärung und spiegelt Mendelssohns Bemühungen wider, Philosophie für eine breitere Leserschaft zugänglich zu machen.
Produktdetails
So garantieren wir Dir zu jeder Zeit Premiumqualität.
Über den Autor
Moses Mendelssohn wird 1728 in Dessau als Sohn eines armen Toraschreibers geboren. Im Alter von 15 Jahren folgt er seinem Lehrer Fränkel nach Berlin und widmet sich neben Talmud-Studien zugleich der Aneignung der modernen europäischen Kultur durch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Philosophie, den Naturwissenschaften und Sprachen. Seinen Lebensunterhalt verdient Mendelssohn zunächst als Hauslehrer und Buchhalter, sowie als Seidenwarenfabrikant. Erst 1763 erhält er das Privileg eines außerordentlichen Schutzjuden.Seine Freundschaft zu Lessing, Nicolai oder Gleim zeugt von der für kurze Zeit im 18. Jahrhundert aufscheinenden Möglichkeit der religiösen Toleranz, der Lessing im Nathan ein Denkmal setzt.Die Beschäftigung mit den Problemen der Ästhetik bleibt zeitlebens für Mendelssohn Gegenstand der philosophisch-psychologischen Untersuchung. 1767 erscheint der Phädon, der als Beispiel einer rationalen Psychologie den Beweis für die Unsterblichkeit der Seele antritt. Das Buch wird ein großer Erfolg, mit dem auch Kant sich kritisch auseinandersetzt.1771 wird Mendelssohn von der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften zum Mitglied gewählt, von Friedrich II. jedoch nicht als solches bestätigt. Die Verteidigung der Gewissensfreiheit und die Zuweisung der Rechte und Pflichten zwischen Kirche und Staat ist Thema der Schrift Jerusalem oder über religiöse Macht und Judentum. Mendelssohn vertritt hier die umstrittene These, daß eine Glaubenseinheit Vernunft und Gewissensfreiheit gefährden würde, da Endzweck der Vorsehung ein Pluralismus sei.Mendelssohn stirbt 5 Jahre nach Lessing im Jahre 1786.
- Kartoniert
- 221 Seiten
- Erschienen 2017
- Heyne Verlag
- hardcover
- 338 Seiten
- Esoterische Philosophie




