System des transzendentalen Idealismus: Einl. v. Walter Schulz. Erg. Bemerkungen v. Walther E. Ehrhardt. Hrsg. v. Horst D. Brandt u. Peter Müller (Philosophische Bibliothek)
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Beschreibung
Das "System des transzendentalen Idealismus" von Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, erstmals veröffentlicht im Jahr 1800, ist ein bedeutendes Werk der deutschen idealistischen Philosophie. In diesem Buch versucht Schelling, eine umfassende Darstellung seines philosophischen Systems zu geben, das die Naturphilosophie mit der Transzendentalphilosophie verbindet. Schelling entwickelt seine Gedanken in drei Hauptteilen: Zunächst beschreibt er die Entwicklung des Bewusstseins von der unbewussten Natur hin zum bewussten Geist. Er argumentiert, dass die Natur eine sichtbare Organisation des Geistes ist und dass beide in einem dynamischen Prozess miteinander verbunden sind. Im zweiten Teil untersucht er die Kunst als höchste Form dieser Verbindung zwischen Natur und Geist und sieht in ihr den Ausdruck absoluter Freiheit und Kreativität. Schließlich behandelt er im dritten Teil die Geschichte als Arena, in der sich der Weltgeist entfaltet und verwirklicht. Die Ausgabe mit einer Einführung von Walter Schulz sowie ergänzenden Bemerkungen von Walther E. Ehrhardt bietet zudem einen modernen Kontext und vertiefte Einblicke in Schellings Denken. Herausgegeben von Horst D. Brandt und Peter Müller, gehört dieses Werk zur Philosophischen Bibliothek und stellt eine zentrale Quelle für das Verständnis des deutschen Idealismus dar.
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Über den Autor
Friedrich Wilhelm Joseph Schelling wird 1775 in Leonberg geboren und darf bereits als 15-Jähriger zusammen mit Hegel und Hölderlin am Tübinger Stift studieren. Frühe beachtenswerte Publikationen machen ihn bekannt, so daß er durch Fürsprache Goethes 1798 einen Lehrauftrag an der Universität Jena bekommt. Es entsteht ein enger Kontakt mit Fichte, den Brüdern Schlegel, Novalis und Tieck, der sich um die Ideen der Frühromantik zentriert. Im Jahre 1800 erscheint das System des transzendentalen Idealismus, in dem Schelling das Programm seiner Philosophie, d.h. die Notwendigkeit der Zusammenführung von Natur- und Transzendentalphilosophie begründet. Zunächst Anhänger Fichtes, trennt ihn bald in der Frage nach dem Absoluten und Endlichen ein anderer Ansatz in der Naturphilosophie von diesem. Mit der ab 1801 entwickelten Identitätsphilosophie wird die Abkehr von Fichte und die Auseinandersetzung mit Hegel offenbar. Die Philosophischen Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit machen diesen Wandel deutlich. Schelling folgt 1827 einem Ruf nach München, wo er die "Wendung" seines Denkens von der rein logischen "negativen" zur "positiven" Philosophie, in der die Offenbarung und der mythologische Prozeß eine wesentliche Rolle spielen, in Vorlesungen darlegt. Nach Hegels Tod nimmt Schelling 1842 für vier Jahre eine Lehrtätigkeit in Berlin auf, zieht sich dann aber aus der Öffentlichkeit zurück und stirbt 1854 in der Schweiz.
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- 234 Seiten
- Erschienen 2023
- Oxford University Press
- Kartoniert
- 160 Seiten
- Erschienen 2014
- Suhrkamp
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- Erschienen 1978
- C.H.Beck
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- Erschienen 2022
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- Komet
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- 158 Seiten
- Erschienen 1984
- Meiner, F
- paperback
- 330 Seiten
- Erschienen 2009
- Georg Olms Verlag




