Der logische Aufbau der Welt (Philosophische Bibliothek)
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Beschreibung
"Der logische Aufbau der Welt" von Rudolf Carnap, erstmals veröffentlicht im Jahr 1928, ist ein bedeutendes Werk der Philosophie des Logischen Empirismus. In diesem Buch unternimmt Carnap den Versuch, eine umfassende und systematische Darstellung der Welt auf der Grundlage logischer Konstruktionen zu entwickeln. Er strebt danach, alle wissenschaftlichen Begriffe und Aussagen auf eine Basis von elementaren Erlebnissen zurückzuführen. Carnap entwickelt eine methodische Struktur, die darauf abzielt, die Erkenntnisse der empirischen Wissenschaften in einer streng formalen Sprache zu rekonstruieren. Dabei spielt die Verwendung der modernen Symbolischen Logik eine zentrale Rolle. Das Werk untersucht auch die Beziehung zwischen den verschiedenen Ebenen von Begriffen und deren Definitionen sowie die Art und Weise, wie komplexe Objekte aus einfacheren aufgebaut werden können. Ein zentrales Anliegen Carnaps ist es, philosophische Probleme durch präzise Analysen und formale Methoden zu klären oder gar zu eliminieren. "Der logische Aufbau der Welt" gilt als einflussreiches Werk für die Entwicklung analytischer Philosophie und hat maßgeblich zur Diskussion über die Grundlagen wissenschaftlicher Erkenntnis beigetragen.
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Über den Autor
Rudolf Carnap wird 1891 in der Nähe von Wuppertal geboren. Er studiert Mathematik, Physik und Philosophie in Freiburg und Jena, wo die Lehrveranstaltungen Freges neben den Schriften Wittgensteins, Russells und Whiteheads große Bedeutung für die Entwicklung seines Denkens erhalten. Die Habilitationsschrift Der logische Aufbau der Welt (1926) wird zu Carnaps erstem Hauptwerk und bringt ihm eine Privatdozentur an der Universität Wien ein. Gleichzeitig wird er von 1931-35 außerordentlicher Professor für Naturphilosophie an der deutschen Universität in Prag. Der Versuch, mit den Mitteln modernen Logik zu zeigen, daß die Basis unserer Wirklichkeitserkenntnis in Wahrnehmungserlebnissen besteht, macht ihn zu einem führenden Vertreter des Logischen Empirismus und des Wiener Kreises. Die Scheinprobleme in der Philosophie zeigen in diesem Zusammenhang die metaphysikkritischen Implikationen der empiristischen Erkenntnistheorie.1930 gründet er zusammen mit Hans Reichenbach die Zeitschrift Erkenntnis. In der 1934 erscheinenden Logischen Syntax der Sprache wird dann den Versuch unternommen, allgemeine Sprachsysteme mit Hilfe logischer Begriffe zu definieren und auf dieser Basis eine allgemeine Wissenschaftslogik zu entwickeln. 1936 entschließt sich Carnap zur Emigration in die USA, wo er zunächst in Chicago unterrichtet, dann einem Ruf nach Princeton und schließlich nach Los Angeles folgt. Rudolf Carnap stirbt als amerikanischer Staatsbürger 1970 in Kalifornien.
- Kartoniert
- 400 Seiten
- Erschienen 2011
- Suhrkamp Verlag
- hardcover
- 704 Seiten
- Erschienen 1988
- Meiner, F
- Kartoniert
- 296 Seiten
- Erschienen 2014
- Junius Verlag
- paperback
- 672 Seiten
- Erschienen 2002
- Deutscher Taschenbuch Verlag
- hardcover -
- Erschienen 1997
- Diederichs
-
-
-
- Erschienen 2000
- Directmedia
- hardcover
- 158 Seiten
- Erschienen 1984
- Meiner, F




