Kritik der reinen Vernunft: Nach d. ersten u. zweiten Orig.-Ausg. hrsg. v. Jens Timmermann. Mit e. Bibliogr. v. Heiner Klemme (Philosophische Bibliothek)
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Beschreibung
Immanuel Kants "Kritik der reinen Vernunft" ist eines der einflussreichsten Werke der Philosophiegeschichte und legt den Grundstein für die moderne Erkenntnistheorie. In diesem Werk untersucht Kant die Möglichkeiten und Grenzen der menschlichen Vernunft und versucht, die Bedingungen zu bestimmen, unter denen Wissen möglich ist. Kant unterscheidet zwischen "a priori" Wissen, das unabhängig von Erfahrung gewonnen wird, und "a posteriori" Wissen, das aus Erfahrung stammt. Er führt den Begriff des "transzendentalen Idealismus" ein, wonach unsere Wahrnehmung der Welt durch die Strukturen unseres Geistes geformt wird. Die zentrale Frage des Buches ist, wie synthetische Urteile a priori möglich sind – also Urteile, die unser Wissen erweitern und dennoch unabhängig von Erfahrung gültig sind. Das Werk ist in zwei Hauptteile gegliedert: die transzendentale Ästhetik, in der Kant Raum und Zeit als Formen unserer Anschauung analysiert; und die transzendentale Logik, in der er Kategorien des Verstandes darlegt. Ein weiterer bedeutender Abschnitt ist die transzendentale Dialektik, wo Kant sich mit den Illusionen beschäftigt, denen die reine Vernunft unterliegt. Insgesamt zielt Kants Kritik darauf ab zu zeigen, dass viele metaphysische Fragen unbeantwortbar bleiben müssen, weil sie über die Grenzen dessen hinausgehen, was wir mit reiner Vernunft erkennen können. Das Werk hat tiefgreifende Auswirkungen auf nachfolgende philosophische Debatten gehabt und bleibt ein zentraler Text für das Studium der Philosophie.
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Über den Autor
Immanuel Kant wird 1724 in Königsberg geboren. Mit 16 Jahren beginnt er das Studium der Theologie, Philosophie und Naturwissenschaften an der Königsberger Universität. Jedoch erst im Alter von 46 Jahren erhält er eine ordentliche Professur für Logik und Metaphysik in Königsberg. Als wirkungsmächtigster deutscher Philosoph neben Hegel erlangt Kant schon zu Lebzeiten einen legendären Ruf. Er verbringt sein Leben alleinstehend und einem strengen selbstauferlegten Tagesablauf folgend, der Anlaß zu zahlreichen überlieferten Anekdoten bietet. Kant stirbt in hohem Alter von 80 Jahren 1804 in Königsberg.
- Kartoniert
- 396 Seiten
- Erschienen 2018
- ibidem
- paperback
- 330 Seiten
- Erschienen 2009
- Georg Olms Verlag
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- Kartoniert
- 272 Seiten
- Erschienen 2018
- ibidem
- Kartoniert
- 219 Seiten
- Erschienen 2006
- Suhrkamp Verlag
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- 294 Seiten
- Erschienen 1994
- Meiner, F




