Von den heroischen Leidenschaften: Übers. u. hrsg. v. Christiane Bacmeister. Einl. v. Ferdinand Fellman (Philosophische Bibliothek)
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Beschreibung
Das Buch "Von den heroischen Leidenschaften" ist eine Übersetzung und Herausgabe von Christiane Bacmeister, mit einer Einführung von Ferdinand Fellmann. Es gehört zur Philosophischen Bibliothek und befasst sich mit den Konzepten und Dynamiken der heroischen Leidenschaften aus philosophischer Sicht. Die Sammlung untersucht, wie diese intensiven Emotionen das menschliche Handeln beeinflussen und welche Rolle sie in der Kulturgeschichte gespielt haben. Ferdinand Fellmanns Einführung bietet einen Rahmen für das Verständnis der historischen und philosophischen Dimensionen dieser Leidenschaften. Das Werk richtet sich an Leser, die sich für Philosophie, Psychologie und die Geschichte menschlicher Emotionen interessieren.
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Über den Autor
Giordano Bruno wird 1548 in Nola geboren. Er studiert ab 1562 in Neapel humanistische Wissenschaften und tritt drei Jahre später in den Dominikanerorden ein. 1575 beendet er sein Theologiestudium und zieht zum erstenmal den Verdacht der Ketzerei auf sich. Es folgen ruhelose Wanderjahre durch halb Europa, während derer Bruno an jeder neuen Wirkstätte schnell durch antiaristotelische Vorträge die ansässige Professorenschaft provoziert. Zurückgekehrt nach Venedig wird er 1592 denunziert und der Inquisition übergeben.Von der Ursache, dem Prinzip und dem Einen erscheint 1584. Bruno vertritt die Meinung, daß im Universum alles beseelt sei und deshalb im Sinne der antiken Lehre des Pantheismus eine Identität von Gott und Natur angenommen werden kann. Damit kann absolutes Wissen nicht durch theologische, sondern muß vielmehr durch naturwissenschaftliche Erkenntnis erlangt werden. Brunos zentrale Auseinandersetzung mit Aristoteles findet sich in Vom Unendlichen, dem Universum und den Welten, in dem das Problem der Vielheit der Welten behandelt wird. Den Vertretern der scholastischen Methode wirft Bruno vor, in einem verschulten Aristotelismus nur Abstraktionen gelten zu lassen, dadurch aber die Pluralität der Welt nicht zu erkennen. Neben philosophischen Texten verfaßt Bruno bedeutende Lehrgedichte wie Über die Monas (1591), die ihn als auch als Literaten zeigen. Brunos Werk hat die unterschiedlichsten Interpretationen erfahren; unbestritten ist sein Einfluß auf Denker wie Spinoza und Hegel. Leibniz übernimmt von ihm den Begriff der Monade.Giordano Bruno stirbt nach 8 jähriger Kerkerhaft 1600 auf dem Scheiterhaufen in Rom.
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