Seele – Geist – Eines: Enneade IV 8, V 4, V 1, V 6 und V 3. Zweisprachige Ausgabe: Enneade IV 8, V 4, V 1, V 6 und V 3. Griechisch - Deutsch (Philosophische Bibliothek)
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Beschreibung
"Seele – Geist – Eines: Enneade IV 8, V 4, V 1, V 6 und V 3" ist eine zweisprachige Ausgabe der Werke des antiken Philosophen Plotin. Diese Sammlung gehört zu den sogenannten Enneaden, die von Plotins Schüler Porphyrios zusammengestellt wurden. In diesen Texten erforscht Plotin zentrale Themen der neuplatonischen Philosophie, insbesondere die Natur der Seele, des Geistes (Nous) und des Einen, dem höchsten Prinzip allen Seins. Plotin beschreibt die Seele als Mittler zwischen der materiellen Welt und der geistigen Sphäre. Der Geist wird als Quelle reiner Intelligenz und wahres Wissen betrachtet. Das Eine steht über allem und ist Ursprung aller Existenz; es ist jenseits von Sein und Denken. Klaus Kremer bietet in dieser Ausgabe eine sorgfältige Übersetzung und Kommentierung der griechischen Originaltexte ins Deutsche. Die zweisprachige Präsentation ermöglicht einen direkten Vergleich zwischen den beiden Sprachen und unterstützt ein tieferes Verständnis von Plotins Gedankenwelt. Diese Ausgabe richtet sich an Leser mit Interesse an klassischer Philosophie sowie an diejenigen, die sich mit den Grundlagen des Neuplatonismus auseinandersetzen möchten.
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Über den Autor
Plotin wird 204 n.Chr. in Lykopolis (Ägypten) geboren. Die wenigen zuverlässigen Quellen lassen kaum Rückschlüsse auf seine Biographie zu. Um 232 wendet sich Plotin philosophischen Studien zu und wird Schüler des Platonikers Ammonios. Etwa zehn Jahre später läßt er sich in Rom nieder und gründet eine eigene Philosophenschule. Von seinem Schüler Porphyrios niedergeschrieben und ediert, sind Plotins Schriften in Enneaden eingeteilt und waren als Studienunterlagen für seine Schüler bestimmt. Plotins Philosophie versteht sich als Metaphysik des "Einen". Sie kann als Paradigma metaphysischen Denkens gelten, welches nicht nur die in sich differenzierte Wirklichkeit im ganzen aus einem Ursprung entfaltet, sondern Philosophie auch als die bestimmend-bewegende und "heilende" Lebensform vorstellt. Beginnend in der sinnlichen Erfahrung und im Begreifen der Phänomene soll sich das Denken seiner selbst bewußt werden. Die denkende Rückkehr der Seele in den Geist ist dabei die Voraussetzung für ihren Aufstieg zum "Einen", ihrem absoluten Ursprung.Als Begründer des Neuplatonismus beeinflußt Plotins Denken die gesamte Metaphysische Tradition von der späten Antike bis in die Neuzeit.Plotin stirbt 270 in Campanien.
- hardcover -
- Erschienen 1997
- Freiburg, Herder 1997.
- Gebunden
- 157 Seiten
- Erschienen 2014
- Verlag Herder
- perfect -
- Erschienen 1989
- Heyne
- paperback
- 182 Seiten
- Erschienen 2008
- TVZ Theologischer Verlag
- perfect
- 444 Seiten
- Königshausen u. Neumann
- hardcover
- 298 Seiten
- Erschienen 2025
- BoD – Books on Demand




