Der "Wigelis" Dietrichs von Hopfgarten und die erzählende Literatur des Spätmittelalters im mittelde
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Beschreibung
Die Monographie stellt den im Jahr 2006 in einer Erfurter Bibliothek aufgefundenen einzigen Textzeugen einer strophischen Bearbeitung des "Wigalois" Wirnts von Grafenberg vor. Als Verfasser der Bearbeitung wird im Epilog des Erfurter Fragments (1455) Dietrich von Hopfgarten genannt. Dietrich bearbeitete Wirnts Artusroman gerade so, als handelte es sich um einen heldenepischen Stoff, in dessen Zentrum mit dem Ritter Wigelis ein faktisch unproblematischer Held steht. Konsequent baute Dietrich damit Wirnts Konzept nach den Gesetzen heroisierenden Erzählens weiter aus.Der vorliegende Band ediert den Text des Erfurter Fragments erstmals, ordnet ihn sprachlich und überlieferungsgeschichtlich ein, ermittelt Fakten zum mutmaßlichen Autor und analysiert die erhaltenen Szenen vor dem Hintergrund der breiten Tradition der Retextualisierung von Wirnts Roman. Er behandelt ausführlich die Problematik des Gattungstransfers und lokalisiert das ungewöhnliche Werk in den Kontext der im mitteldeutschen Raum präsenten erzählenden Literatur des Mittelalters.
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Über den Autor
- Kartoniert
- 1110 Seiten
- Erschienen 2008
- Deutscher Klassiker Verlag
- paperback
- 646 Seiten
- Erschienen 2025
- Erich Schmidt Verlag
- paperback -
- Erschienen 1999
- Klett
- Kartoniert
- 176 Seiten
- Erschienen 2008
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 192 Seiten
- Erschienen 2000
- De Gruyter
- Gebunden
- 190 Seiten
- Erschienen 2007
- Anaconda Verlag
- Gebunden
- 397 Seiten
- Erschienen 2011
- De Gruyter




