Verkörperungen des Dritten im Deutsch-Französischen Verhältnis
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Beschreibung
Die Studie macht die materiale Kultur bei deutsch-französischer Wissensübertragung sichtbar. Sächliche und lebendige Medien bilden das transkulturelle Dritte. In einem Gang durch mehr als zwei Jahrhunderte lässt Keller die materiale Dimension der Übertragung sichtbar werden, mittels derer sich Verbindungen und Konflikte von Deutschen und Franzosen stellvertretend verkörpern. Zahlreiche Beispiele - Reliquien-Translation, transkulturelles Grabmal, Bilder von Einwanderern, Verschiebungen von Gebrauchs- und Kunstgegenständen in Form von Kunstraub und exterritorialen Ausstellungen, leibliche Begegnungen, Mensch-Tier-Skulpturen und Abweichungen wie der Akzent, transgressive Textverfahren - demonstrieren dies. Die Aufladung mit sowohl kontaktstiftenden wie störenden Dritten zwischen Deutschen und Franzosen in Zeiten von Krieg und Besatzung macht heutzutage einer wachsenden Indifferenz Platz. von Keller, Thomas
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Über den Autor
Thomas Keller ist deutsch-französischer Literatur- und Kulturwissenschaftler und hatte von 1999 bis zu seiner Emeritierung den Lehrstuhl für deutsch-französische Kulturwissenschaft an der Université d'Aix-Marseille inne.
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