Die Natur des Christentums
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Beschreibung
»Evolutionstheoretische Theologie« - so lautet der zentrale Begriff und gleichzeitig das Leitmotiv des neuen Buches von Heiner Mühlmann. Religionsgeschichte wird hier als Evolutionsprozess gedacht, der drei zentralen Steuerungskräften unterliegt: Variation - Selektion - Reproduktion. Variationen von Religionen und mit ihnen Variationen von Göttern evolvieren. Weil aber Variationen immer unter Selektionsdruck stehen, müssen die Götter untereinander konkurrieren. So wird aus einer evolutionstheoretischen Theologie eine polytheistische Theologie. Was evolviert, hat ein materielles Substrat. Da die materiellen Substrate der Götter die biologischen Gedächtnissysteme der Menschen sind, müssen folglich die Götter gedächtnistauglich sein, um in der Evolution zu überleben; Gedächtnistauglichkeit ist die Anpassungsfähigkeit der Götter. Die Evolutionstheorie der Götter ist somit in Wirklichkeit eine neurowissenschaftliche Studie zum Thema »kulturelle Gedächtnisforschung«. Ziel ist weniger eine Kritik des Christentums als vielmehr eine Hommage an seine Durchsetzungskraft. von Mühlmann, Heiner
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 304 Seiten
- Erschienen 2007
- Rowohlt Berlin
- hardcover
- 480 Seiten
- Erschienen 2005
- Tosa
- Gebunden
- 224 Seiten
- Erschienen 2019
- Verlag Herder
- hardcover -
- Erschienen 1999
- Verlag Herder
- Taschenbuch
- 261 Seiten
- Erschienen 2008
- Königsdorfer-Verlag
- Hardcover
- 140 Seiten
- Erschienen 2002
- München : Kunstmann,




